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Eier Niederlande | News Reader

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Niederlande : Skandal um verseuchte Eier aus den Niederlanden weitet sich aus

Niederlande Skandal um verseuchte Eier aus den Niederlanden weitet sich aus

Utrecht – Der Skandal um verseuchte Eier aus den Niederlanden weitet sich aus. Das giftige Insektizid Fipronil sei in den Eiern von weiteren 17 Geflügelbetrieben gefunden worden, teilte die Lebensmittelkontrollbehörde NVWA in Utrecht mit.

Damit gelten nun Eier mit 27 Prüfnummern als gesundheitsschädlich. Eine zuvor ausgegebene generelle Warnung, vorläufig keine Eier mehr zu essen, schränkte die Behörde allerdings am Mittwoch wieder ein. Nur vom Verzehr von Eiern der betroffenen 27 Betriebe werde abgeraten, sagte ein Sprecher im niederländischen Radio.

180 Geflügelzüchterbetriebe wurden gesperrt. Zunächst hatte der Vizedirektor der NVWA den Niederländern empfohlen, bis Sonntag auf den Konsum von Eiern zu verzichten. Bis dahin sollten die Eier aller 180 gesperrten Betriebe auf Fipronil getestet sein. Der Verband der Geflügelzüchter hatte empört auf diese allgemeine Warnung reagiert.

Die 180 Betriebe waren Kunden eines niederländischen Unternehmens, das Ställe mit dem Anti-Läusemittel Dega-16 behandelt hatte. Das auf ätherischen Ölen basierende Mittel war mit dem für Nahrungsmittel verbotenen Insektizid Fipronil vermischt worden. Unklar ist, ob dies bei einem belgischen Händler oder dem niederländischen Reinigungsbetrieb geschah. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Auch in mindesten vier deutschen Legehennen-Betrieben soll Fipronil als Reinigungsmittel genutzt worden sein. «Nach unserem jetzigen Kenntnisstand haben 100 niederländische, 4 deutsche und 1 belgischer Betrieb das Desinfektionsmittel DEGA 16 bezogen», teilte der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) am Mittwoch in München mit.

Die Betriebe seien für das sogenannte KAT-System umgehend gesperrt worden. «Wir prüfen derzeit, ob und in welchem Umfang die von den genannten Betrieben erzeugten Eier tatsächlich mit Fipronil belastet sind», sagte ein KAT-Sprecher der dpa weiter.

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) erklärte am Mittwoch, dass ein Betrieb aus der Grafschaft Bentheim Selbstanzeige gestellt habe. Dort seien Rückstände gefunden worden. Der betroffene Betrieb mit 40'000 Freilandlegehennen sei gesperrt.

Darüber hinaus wurden Meyer zufolge nach Ermittlungen der niederländischen Behörden vier weitere niedersächsische Betriebe mit dem Putzmittel beliefert. Sie seien ebenfalls gesperrt worden.

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Rentner verging der Appetit: Was machen Holland-Eier im Karton aus Euskirchen?

Rentner verging der Appetit : Was machen Holland-Eier im Karton aus Euskirchen?

Horst Fischer mit dem Eierkarton der Euskirchener Firma, in dem allerdings Eier aus den Niederlanden verpackt sind.

Horst Fischer aus Beuel mag Eier: das normale Frühstücksei, lecker Spiegel- oder Rührei. Herr Fischer achtet darauf, dass die Eier aus Freilandhaltung stammen – und aus der Region kommen.

Doch vor zwei Wochen verging dem Rentner der Appetit: „Die Eier, die ich immer bei Aldi kaufe, schmeckten plötzlich komisch.“ Der Beueler schaute genauer hin: „Auf der Verpackung stand, dass die Eier vom Eierhof Hennes in Euskirchen stammen. Doch auf dem Aufdruck der Eier entdeckte ich dann den Aufdruck »NL«.“

Klarer Hinweis: Die Eier kommen nicht vom Hof in Euskirchen, sondern aus den Niederlanden. Fischer: „Ich fühle mich als Verbraucher getäuscht.“

Nachfrage beim Eierhof Hennes in Euskirchen. „Das ist gesetzlich konform“, heißt es dort. „Wir sind eine Packstelle mit Vertragsstellen auch in den Niederlanden.“ Außerdem stehe auf der Eierverpackung der Hinweis: „Ursprung der Eier: Siehe Stempel auf dem Ei.“

Und tatsächlich: Solch ein Herkunftswirrwarr ist völlig okay! Laut Verpackungsverordnung muss nur auf dem Ei stehen, woher es kommt. Der Großhändler – hier der Hof aus Euskirchen – muss auf der Verpackung nur angeben: Güte- und Gewichtsklasse, Art der Legehennenhaltung, Name, Anschrift und Kennnummer der Packstelle, Zahl der verpackten Eier, Mindesthaltbarkeitsdatum.

Gar nicht okay findet das nicht nur Horst Fischer. Auch Dr. Monika Hörig, Gründerin von „slow food“ in Bonn, ärgert sich: „Solche Deklarationsgeschichten sind ein Ärgernis. Schließlich dreht nicht jeder die Packung drei Mal rum. Ich finde, dieser Fall ist eine Verunsicherung und eine Irreführung der Verbraucher.“

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Niederlande: Skandal um Gift-Eier breitet sich aus

  • 02.08.2017 20:05 Uhr
  • Update: 02.08.2017, 20:46 Uhr

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Bei einem Betrieb in der niedersächsischen Grafschaft Bentheim mit 40.000 Freilandlegehennen waren nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums Rückstände von Fipronil gefunden worden.

Utrecht/Hannover Der Skandal um verseuchte Eier aus den Niederlanden weitet sich aus. Das giftige Insektizid Fipronil wurde auch in mindestens fünf deutschen Betrieben benutzt, wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium am Mittwoch in Hannover mitteilte. In einem Betrieb wurden Spuren des Stoffes in den Eiern gefunden. In den Niederlanden wurde Fipronil in den Eiern von weiteren 17 Geflügelbetrieben nachgewiesen. Demnach gelten nun Eier mit 27 Prüfnummern als gesundheitsschädlich.

Experten erwarten, dass die Zahl noch steigt, da noch nicht alle Testergebnisse der 180 gesperrten Betriebe vorlagen. Millionen mit dem Insektenvernichtungsmittel belastete Eier waren auch nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gelangt und wurden inzwischen aus dem Handel genommen.

Mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden wurden möglicherweise auch nach Hessen geliefert. Es gebe mehrere Hinweise darauf, teilte das Umweltministerium mit. Die Schnellwarnstelle beim Regierungspräsidium Darmstadt und das Lebensmittelüberwachungsamt seien gebeten worden, „unverzüglich“ Maßnahmen zu ergreifen, um die möglicherweise belasteten Eier aus dem Verkehr zu ziehen. Nach Angaben des Ministeriums können sich Verbraucher auf dem Internet-Portal www.lebensmittelwarnung.de (Konsumeier) über die betroffenen Chargen-Nummern informieren.

Im Bundesland Bremen sind ebenfalls Eier aufgetaucht, die mit Fipronil belastet sind. Das teilte Verbraucherschutzsenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) mit Hinweis auf entsprechende Printnummern mit. Sie empfahl, diese Eier nicht zu konsumieren, sondern zu entsorgen oder dem Einzelhändler zurückgeben.

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Möglicherweise wurden mit Fipronil verseuchte Eier aus den Niederlanden auch nach Bayern geliefert. „Das Land Brandenburg hat heute Nachmittag darüber informiert, dass in Bezug auf mit Fipronil belastete Eier auch Lieferwege nach Bayern bestehen“, teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Mittwochabend mit. Am Dienstag hatte es noch geheißen, Bayern sei nicht betroffen.

Der Lebensmittelhändler Rewe und seine Discounttochter Penny nehmen Eier aus den Niederlanden nach eigenen Angaben vorsorglich aus dem Verkauf. „Sollten Kunden bereits Eier mit der Kennzeichnung NL bei uns gekauft haben, so können sie diese zurückgeben und bekommen den Verkaufspreis erstattet“, erklärte der Leiter des Qualitätsmanagements, Klaus Mayer. Die Rewe-Gruppe kündigte an, Eier aus den Niederlanden erst wieder zu verkaufen, wenn diese nachweislich frei von Fipronil seien.

Die niederländische Lebensmittelaufsichtsbehörde NVWA untersucht nun auch solche Nahrungsmittel auf Spuren von Fipronil, die Eier enthalten wie Mayonnaise, Pasta oder Eis. Die NVWA warnte vor dem Verzehr von belasteten Eiern. In zu hoher Dosis könne das Mittel Leber, Nieren und Schilddrüse schädigen. Die Behörde schränkte aber eine allgemeine Warnung ein, nachdem der Verband der Geflügelzüchter protestiert hatte. Durch die Affäre erlitten die betroffenen Betriebe bereits Verluste in Millionenhöhe, teilte der Verband mit.

Als Ursache gilt das Desinfektionsmittel Dega-16, mit dem Blutläuse bei Geflügel bekämpft werden sollen. Die 180 Betriebe sowie auch mindestens fünf niedersächsische Höfe hatten das Mittel von einem niederländischen Unternehmen in Barneveld bei Amersfoort bezogen.

Das auf ätherischen Ölen basierende Mittel war mit dem für Nahrungsmittel verbotenen Insektizid Fipronil vermischt worden. Es darf nicht in der Geflügelzucht verwendet werden. Die belgische Staatsanwaltschaft vermutet, dass ein belgischer Händler Fipronil beigemischt hat, wie die niederländische Agentur ANP berichtete. Unklar ist, ob der niederländische Reinigungsbetrieb davon wusste. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an. Das Unternehmen in Barneveld reagierte bislang nicht.

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Bei einem Betrieb in der niedersächsischen Grafschaft Bentheim mit 40 000 Freilandlegehennen waren nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums Rückstände von Fipronil gefunden worden. Vier weitere Betriebe, die Dega-16 erhalten hatten, wurden gesperrt.

Während die niederländische Behörde NVWA 27 Prüfnummern nannte, warnte das niedersächsische Landwirtschaftsministerium vor weiteren belasteten Eiern aus den Niederlanden. Bei folgenden Chargen seien überhöhte Fipronil-Rückstände festgestellt worden: 0-NL-4310001, 1-NL-4167902, 1-NL-4385701, 1-NL-4339301, 1-NL-4339912, 2-NL- 4385702, 1-NL-4331901, 2-NL-4332601, 2-NL-4332602 und 1-NL-4359801. Die Nummern sind auf den Eierschalen aufgedruckt.

„Den Legehennenhaltern ist absolut kein Vorwurf zu machen. Hier war an anderer Stelle kriminelle Energie im Spiel“, sagte der Präsident der Deutschen Geflügelwirtschaft, Friedrich-Otto Ripke, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbands Baden-Württemberg, Horst Wenk, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Die Landwirte sind wieder mal die Leidtragenden von kriminellen Handlungen anderer.“

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Nachrichten August 2017

GESUNDHEIT: Die NVWA warnt vor giftigen Eiern - auch in Deutschland droht Gefahr

Barneveld . EF/VK/NRC/Trouw/WN . 01. August 2017.

Die niederländische Gesundheitsbehörde NVWA (Nederlandse Voedsel- en Warenautoriteit) rät aktuell vom Verzehr von Eiern mit bestimmten Kennzeichnungen ab. Grund dafür ist das Insektizid Fipronil. Aus einer Meldung der niederländischen Gesundheitsbehörde am Montag geht hervor, dass der Anteil dieses Insektizids in diesen Eiern so hoch ist, dass von ihnen eine akute Gesundheitsgefährdung ausgeht. All diese vergifteten Eier stammen aus einem Betrieb und können anhand des betriebseigenen Codes X-NL-40155XX identifiziert werden. Aktuell werden alle Eier dieses Unternehmens aus den Regalen niederländischer Supermärkte entfernt.

Darüber hinaus haben zehn weitere Betriebe ihre mit Fipronil belasteten Eier selbst zurückgerufen. Diese sind ebenfalls mit dem Insektizid belastet und können bei dauerhaftem Verzehr insbesondere für Kinder schädlich sein, deren gesundheitsschädlicher Grenzwert deutlich unter denen von Erwachsenen liegt. Die jeweiligen Eier sind mit den folgenden Codes der jeweiligen Betriebe gekennzeichnet: X-NL-43113XX, X-NL-43326XX, X-NL-43835XX, X-NL-42766XX, X-NL-42071XX, X-NL-43514XX, X-NL-41679XX, X-NL-43879XX, X-NL-43640XX und X-NL-42659XX. Eltern wird empfohlen, Eier mit diesen Kennzeichnungen von ihren Kindern fernzuhalten. Den entsprechenden Geflügelbauern stehen in diesem Zusammenhang nun zwei Optionen zur Auswahl. Entweder sie beseitigen ihre Hühner oder aber setzen sie auf eine bestimmte Diät, durch die sie sowohl Fett als auch Federn verlieren, was letztendlich zu einem Entgiftungsprozess der Hühner führt. Darüber hinaus müssen die Ställe nun gründlich gereinigt werden.

Bei dem Wirkstoff Fipronil handelt es sich um ein Insektizid, das vor allem in Produkten gegen Flöhe, Zecken und Milben vorkommt, wie beispielsweise in Flohhalsbändern für Hunde und Katzen. Fipronil darf allerdings nicht bei Tieren verwendet werden, die zur Gewinnung von Nahrungsmitteln dienen. Schließlich kann dieses Insektizid, sofern es in größeren Mengen konsumiert wird, zu Schädigungen der Niere, Leber oder Schilddrüse führen. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Chickfriend, ein niederländischer Spezialist in der Bekämpfung von (Blut-)Läusen, in vielen Geflügelbetrieben mit dem Insektizid Fipronil gearbeitet hat. Die NVWA konnte in den Eiern von insgesamt vier Unternehmen Fipronil nachweisen – allesamt Kunden von dem Unternehmen Chickfriend aus Barneveld.

Als Vorsichtsmaßnahme hat die NVWA rund 180 Betriebe stillgelegt, die nachweislich Kunden des Unternehmens Chickfriend sind. Es wird untersucht, ob auch in diesen Betrieben mit Fipronil vergiftete Eier anzutreffen sind. Bis dahin dürfen weder Eier, Fleisch noch Mist die jeweiligen Höfe verlassen. Auch Bio-Eier sind nicht vor Fipronil gefeit. Der Geflügelbauer Helmus Torsius aus Putten erklärt, dass alle seine Bio-Eier entsorgt werden müssen. „Dies ist ein Verlust von 20.000 Euro pro Woche.“ Die niederländische Landwirtschaftsorganisation LTO sagt zu diesem Thema, dass Chickfriend die Schädlingsbekämpfungsmittel in Belgien gekauft habe. Vermutlich wurde dem legalen Mittel, bestehend aus Eukalyptus und Menthol, mit dem die Ställe eingesprüht wurden, das illegale Fipronil beigefügt. Laut OVONED, dem Fachverband für den gesamten Eiersektor, sind seit dem 22 Juli keine kontaminierten Eier mehr in den Einzelhandel gelangt. Die Organisation kritisiert darüber hinaus die aktuelle Notlage, von der nun viele Geflügelbauern betroffen sind. Obwohl sie nicht für die aktuelle Situation verantwortlich sind, bleiben sie die Opfer dieses Skandals. Durch die Rückrufaktion entsteht für viele Bauern ein riesiger finanzieller Schaden.

Und dabei erstreckt sich die RГјckrufaktion nicht nur auf niederlГ¤ndische SupermГ¤rkte. Auch deutsche SupermГ¤rkte sind von den verseuchten Eiern betroffen. Das niedersГ¤chsische Agrarministerium teilte mit, dass etwa 2,9 Millionen Eier aus den Niederlanden bzw. aus Belgien in einer Packstelle in Nordrhein-Westfalen eingegangen seien. 1,3 Millionen dieser Eier gelangten von dort aus nach Niedersachsen. In einer Packstelle im Kreis Borken (NRW) wurden bereits mit Fipronil belastete Eier gefunden. Dies hatte einen RГјckruf von rund 900.000 Eiern zur Folge. „Es gilt in der EuropГ¤ischen Union bei Fipronil Nulltoleranz“, so Agrarminister Christian Meyer aus Niedersachsen. „Das Insektizid hat in Lebensmitteln nichts zu suchen. Punkt.“ Zurzeit wird in Nordrhein-Westfalen mit einem Monitoring-Programm untersucht, ob noch andere Packstellen infizierte Eier erhalten haben. Der Pressesprecher des Landwirtschaftsministeriums in DГјsseldorf geht jedoch davon aus, dass keine weiteren Eier in deutschen Supermarktregalen zu finden seien. Dennoch wird Verbrauchern empfohlen, eventuell kontaminierte Eier zurГјckzugeben. Die entsprechenden Eier wurden in Deutschland nach Angaben des niedersГ¤chsischen  Agrarministeriums mit dem Stempelaufdruck 1-NL 4128604 oder 1-NL 4286001 sowie mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 14.08.2017 bzw. 16.08.2017 versehen. 

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Eier aus niederlande

Vermischtes, 4. August 2017

In fast allen Bundes-Ländern gibt es Probleme mit Eiern. Hennen in den Niederlanden haben sie gelegt. Dort hat eine Firma auf mehreren Bauern-Höfen ein Mittel gegen Läuse versprüht. In dem Mittel war das Gift.

Viele Supermärkte verkaufen jetzt erst mal keine Eier mehr aus den Niederlanden. Fach-Leute sagen aber: Das Gift ist für Menschen nur in einer großen Menge gefährlich. Wer Eier aus den Niederlanden gekauft hat, soll sie aber nicht essen.

Das Land Niederlande ist ein Nachbar-Land von Deutschland. Die meisten Menschen in den Niederlanden sprechen Niederländisch. Die Niederlande gehören wie Deutschland zur EU, also zur Europäischen Union. Man sagt auch oft Holland, wenn man die Niederlande meint. Holland ist aber eigentlich nur ein Teil der Niederlande.

  • Gift

    Ein Gift ist ein Stoff, der für Menschen gefährlich ist. Starke Gifte können Menschen umbringen. Ein Gift kann zum Beispiel ein Pulver oder eine Flüssigkeit sein.

  • Wir haben Eier aus Holland? Enthalten diese auch Dioxin?

    12 Antworten

    Hi, holländische Eier waren in der Vergangenheit dioxinbelastet. Diesmal gelangten deutsche Eier in Holland in Umlauf (Teigwaren, Shampoo). Dafür kam verseuchtes Futter aus Holland. Gruß Osmond http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Niederlande-Gesundheitsgefahr-durch-deutsche-Dioxin-Eier-minimal-835119389 Zitat: Die Niederlande haben die Gesundheitsgefährdung durch Dioxin-belastete Eier aus Deutschland als geringfügig eingestuft. "Das Risiko für die öffentliche Gesundheit ist minimal", sagte die Sprecherin der niederländischen Behörde für Lebensmittel und Verbauchsgütersicherheit, Annemieke Herberigs, der Nachrichtenagentur AFP am Freitag in Den Haag. Die 136.000 möglicherweise mit Dioxin belasteten Eier, die die Niederlanden aus Deutschland eingeführt hätten, seien zur Weiterverarbeitung etwa für Kuchen oder Haarwaschmittel gedacht gewesen und seien daher mehrfach mit anderen Eiern oder anderen Produkten vermischt worden. Die Dioxin-Konzentration in den Endprodukten werde daher als geringfügig eingeschätzt.

    Möglich, sicher geht man im Moment nur mit Bio-Eiern.

    Allerdings ist die Konzentration nicht so hoch, dass man dran stirbt.

    Mehr als 2-3 Eier pro Woche würde ich generell nicht essen.

    nicht alle eier, die von deutschen hühnern gelegt wurden, enthalten dioxin. nur diejenigen, die von hühnern stammen, die man mit futter gefüttert hat, das industriefett enthält. wenn holländische hühnerhalter o.g. futter auch beziehen und verfüttern konnten, können auch holländische eier verseucht sein mit dioxin.

    Du kannst die Eier ohne jede Bedenken essen, solange du dich nicht nur von Eiern ernährst. Schau dir mal den Stempel an, dann weisst du woher die genau kommen. Guten Hunger!

    Der Dioxin-Skandal findet in deutschen Ställen statt. Der Futterlieferant hat nicht ins Ausland geliefert. In niederländischen Eiern ist bislang noch nichts nachgewiesen worden. Und in sehr vielen deutschen Eiern ebenso.

    Argh. Vorher haben's alle gefressen und nun wird Panik geschoben. In Fleisch & Co. ist so viel Antibiotika und anderes Zeug enthalten, da macht das bisschen Dioxin auch nichts aus.

    Ja, jetzt weiss man aber, dass Dioxin enthalten ist und mach dich mal schlau was das ZEug alles in deinem Körper anrichtet.

    Aber nicht in den nachgewiesenen Konzentrationsmengen.

    Vermutlich liefert der Futtermittelhersteller sein verseuchtes Fett auch nach Holland. Besser Bio Eier kaufen. Man erkennt sie am Stempel. Als erstes steht dort eine 0.

    Möglich, sicher ist man im Moment nur mit Bio-Eiern.

    und noch sicherer, wenn man eigene hühner hat und genau weiß, was für ein futter sie bekommen. ich bin völlig misstrauisch geworden!

    Hallo Shazza! Die Wahrscheinlichkeit ist nicht 100 %-tig auszuschließen. Da der Ursprung des Skandals aus Holland stammt! Am Besten sind wohl Bio-Eier! Gruß, Gerd

    kann man nicht sagen. es kann überall drin sein!

    ja ganz sicher sofort wegwerfen

    Nicht alle Eier sind mit Dioxin verseucht. Vielleicht sind sie es, vielleicht nicht: Man kann es nicht wissen.

    Fipronil-Skandal: Belastete Eier verunsichern die Niederländer

    Wählen Sie, welchen Ressorts, Themen und Autoren dieses Artikels Sie folgen möchten. Entsprechende Artikel finden Sie dann auf „Mein RP ONLINE“

    Fipronil-Skandal

    Düsseldorf. Die meisten der mit Fipronil belasteten Eier kommen aus Betrieben in den Niederlanden. Die niederländische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat die Eier aus dem Handel zurückgerufen und vor dem Verzehr gewarnt. Verbraucher sind verunsichert.

    Antje Seemann ist Video-Redakteurin bei RP ONLINE.

    Ein Satz, der große Wirkung hat: "Wenn jemand sagt, er kann auch leben, ohne am Sonntag ein Ei zu essen, würde ich das empfehlen", zitieren niederländische Medien Freek van Zoeren von der niederländischen Behörde für Lebensmittelsicherheit NVWA (Nederlandse Voedsel- en Warenautoriteit). Wenig später rudert die Behörde aber wieder zurück. Es seien nur die Eier gemeint gewesen, die aus den Betrieben mit den veröffentlichten Codes kommen.

    Die Behörde hatte die Codes der Betriebe aufgelistet und ausdrücklich gewarnt, belastete Eier zu essen. Laut der NVWA sei bei diesen Eiern der Fipronil-Gehalt höher als die zulässige Grenze, die Kinder täglich über einen längeren Zeitraum zu sich nehmen dürfen. In einem Fall sei der Gehalt sogar so hoch, dass auch bei erwachsenen Menschen eine Gefahr für die Gesundheit besteht.

    Auch andere Lebensmittel werden untersucht

    Die NVWA kündigte an zu untersuchen, in welchen anderen Lebensmitteln die belasteten Eier verwendet wurden – zum Beispiel in Majonäse, Eis, Brot, Kroketten, Pasta und Pfannkuchen. Ein Toxikologe der Universität Utrecht hatte zwar laut "Algemeen Dagblad" gesagt, die Menge in diesen Produkten sei "vernachlässigbar". Überprüft werden sie dennoch.

    Supermärkte haben inzwischen den Verkauf von Eiern mit den genannten Codes gestoppt – auch in Deutschland, denn auch hier sind belastete Eier aus den Niederlanden aufgetaucht. Die größte niederländische Supermarktkette Albert Heijn hat am Donnerstag 14 Eiersorten vorsorglich aus den Regalen genommen, schreibt das "Algemeen Dagblad", weiter.

    Hintergrund: Die schlimmsten Lebensmittel-Skandale Ewa Studio/ Shutterstock.com

    Demnach beläuft sich der finanzielle Schaden für den Handel auf mehrere Millionen Euro. Die betroffenen Betriebe bleiben wohl auch auf dem finanziellen Schaden sitzen. Die Bauern, deren Betriebe betroffen sind, müssen sich laut der Zeitung "Volkskrant" nun überlegen, ob sie ihre Hühner töten und wieder von vorn Anfangen oder mehrere Monate warten, bis der Stoff aus den Tieren verschwunden ist.

    Auch in Deutschland wurden mit dem Insektengift Fipronil belastete Eier verkauft. Wir haben aufgelistet, wie die Supermärkte mit Eiern verfahren und bei welchen Prüfnummern Sie aufpassen müssen.

    In Deutschland sind wohl mehr mit dem Insektizid Fipronil verseuchte Eier verkauft worden als bislang bekannt. Inzwischen wird in elf Bundesländern vor belasteten Eiern gewarnt. Auch Eier aus deutscher Produktion sind betroffen.

    Belastete Eier aus den Niederlanden wurden bei Kaufland verkauft.

    Bei der Supermarktkette Kaufland wurden Eier mit dem Insektizid Fipronil verkauft – viele Betriebe in NRW reagieren. In Folge des Skandals wurden 180 Betriebe in den Niederlanden und fünf Höfe in Niedersachsen gesperrt.

    onetz.de

    Der Skandal um Insektizid belastete Eier betrifft offensichtlich weite Teile Deutschlands. Noch sind Fragen offen: Sind nur Eier belastet, oder auch Kuchen und Nudeln? Während Brüssel beschwichtigt, reagieren Discounter.

    Amsterdam/Düsseldorf. Im Skandal um Millionen Eier, die mit dem Insektenvernichtungsmittel Fipronil belastet sind, hat die EU-Kommission die Verbraucher beschwichtigt. "Die Höfe sind identifiziert, die Eier geblockt, verseuchte Eier sind vom Markt genommen, und die Situation ist unter Kontrolle", sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Donnerstag.

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