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Aldi und Lidl stoppen Verkauf verdächtiger Eier
Das giftige Insektizid Fipronil wurde nicht nur in den Niederlanden, sondern auch in deutschen Betrieben benutzt. Nach Rewe stoppen nun auch die großen Discounter den Verkauf, Kunden sollen Geld zurückbekommen.
Große deutsche Discounter haben den Verkauf von Eiern aus Betrieben unter Fipronil-Verdacht gestoppt. Zugleich betonten die großen Ketten, dass Kunden die Ware unkompliziert zurückgeben könnten.
Sämtliche Eier von Höfen, auf denen das Milbenbekämpfungsmittel Dega-16 eingesetzt wurde, seien "unverzüglich aus dem Verkauf genommen" worden, teilte Lidl am Donnerstag mit. "Der Warenbezug von Höfen, auf denen Fipronil festgestellt wurde, ist komplett eingestellt."
Auch Aldi Süd bezieht nach eigenen Angaben bereits seit Anfang der Woche keine Eier mehr "aus Betrieben, bei denen der Einsatz von Fipronil bekannt ist oder der Status unklar" sei. "Darüber hinaus haben wir in einzelnen Regionen Freiland-, Bodenhaltungs- und Bio-Eier aus niederländischen Betrieben aus dem Verkauf genommen. Diese wiesen geringe Gehalte an Fipronil auf. Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind diese Gehalte so gering, dass keine gesundheitliche Beeinträchtigung gegeben ist."
Aldi Nord hat solche gering belasteten Chargen ebenso aus dem Regal genommen. Darüber hinaus bezieht die Kette nach eigenen Angaben keine Eier mehr aus den gesperrten niederländischen Betrieben. Es gebe aber derzeit keinen Rückruf, "da nach derzeitigem Stand keine Eier an uns geliefert wurden, von deren Verzehr abgeraten wird", wie eine Sprecherin erläuterte. "Kunden, die bereits Eier bei uns gekauft haben, können diese ebenfalls bedenkenlos verzehren." Sollte sich herausstellen, dass in Eiern Fipronil-Gehalte nachgewiesen werden, bei denen eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann, werde man die Eier unverzüglich öffentlich zurückrufen.
Vor mit dem Insektizid Fipronil belasteten Eiern wird inzwischen in neun Bundesländern gewarnt. Das vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betriebene Portal Lebensmittelwarnung.de listete am Donnerstag die Länder Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Sachsen und Schleswig-Holstein auf. Bremen hatte zudem am Mittwoch gemeldet, dass dort Eier mit Fipronil-Belastungen aufgetaucht seien.
Die Supermarktkette Rewe hatte am frühen Mittwochabend mitgeteilt, ab sofort in allen Rewe- und Penny-Märkten keine Eier aus den Niederlanden mehr zu verkaufen. Kunden können bereits gekaufte Eier aus den Niederlanden zurückgeben, und sie bekommen den Verkaufspreis erstattet.
Toxisch für das Nervensystem
"Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Eier nicht konsumieren, sondern entsorgen oder ihrem Einzelhändler zurückgeben", erklärte die Bremer Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Eva Quante-Brandt. Am Wochenende war bekannt geworden, dass mit Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden nach Deutschland geliefert wurden.
Das Insektizid Fipronil wird nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) unter anderem gegen Flöhe, Läuse, Zecken, Schaben und Milben eingesetzt. Eine Anwendung an lebensmittelliefernden Tieren ist nicht zulässig. "Fipronil kann in hohen Konzentrationen toxisch auf das Nervensystem wirken", heißt es in der Mitteilung aus Bremen. (Lesen Sie hier mehr über Fipronil)
Verbraucherschützer raten dazu, den Stempel von Eiern zu prüfen. "Eier aus Holland sind leicht an dem Aufdruck NL zu erkennen", sagte Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen. "Da aber auch Betriebe in Niedersachsen Desinfektionsmittel mit Fipronil verwendet haben, empfehlen wir vorsorglich Familien mit Kindern, vorerst auf niedersächsische Eier zu verzichten." Diese seien auf dem Stempelaufdruck an der Ziffer 03 zu erkennen, die direkt nach dem DE-Kennzeichen folgt.
"Es muss jetzt schnellstens aufgeklärt werden, wer die Verantwortung für den Skandal trägt", erklärte Oelmann. "Zudem stellt sich die Frage, inwieweit auch Geflügelfleisch mit Fipronil belastet ist."
Niederländische Geflügelzüchter klagen über Eier-Verkaufsstopp
Der Verband der niederländischen Geflügelzüchter hat den Verkaufsstopp von niederländischen Eiern in deutschen Supermärkten kritisiert. "Alle niederländischen Eier, die nun in den Handel kommen, sind garantiert frei von Fipronil", sagte der Vorsitzende des Verbandes, Eric Hubers, im niederländischen Radio. Hubers nannte die Maßnahmen und Warnungen auch der Behörden im eigenen Land für überzogen. "Das ist Panikmache, denn man weiß, dass es keine Risiken gibt."
Insgesamt 180 Betriebe wurden in den Niederlanden gesperrt, bis die Testergebnisse vorliegen. Die Züchter erwarten wegen der Affäre große Einkommensverluste. 60 bis 70 Prozent der niederländischen Eier werden exportiert, vorwiegend nach Deutschland.
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Das Wort vegetarisch leitet sich vom lateinischen "vegetare" (= beleben) bzw. "vegetus" (= frisch, lebendig, belebt) ab. Vegetarismus kennzeichnet daher als eine Lebens- und Ernährungsweise, die "lebendig" und "belebend" ist. Vegetarier essen deshalb neben pflanzlichen Nahrungsmitteln ausschließlich solche Produkte, die von lebenden Tieren stammen. Dazu zählen mitunter Milch, Eier und Honig. Gemieden werden hingegen Fleisch und Fisch, aber auch alle daraus hergestellten Produkte, wie z. B. Säfte, Joghurts oder Cornflakes mit Gelatine, Schmalz oder Käse mit tierischem Lab. Lab muss bisher nicht deklariert werden, da es international nicht als Lebensmittelzusatz-, sondern als Produktionshilfsstoff eingestuft wird. Tierisches Lab wird aus der Magenschleimhaut junger Kälber entnommen und weiterverarbeitet. Als Vegetarier muss man sich also genauestens informieren, welchen Käse tierisches Lab enthält. Wenn ein Hersteller auf seinem Produkt angibt, dass der Käse Lab enthält, handelt es sich um einen freiwilligen Hinweis. Dieser wird von Codecheck erfasst.
Warum Vegetarisch?
Vegetarismus wird meistens aus gesundheitlichen Aspekten und ethischer Überzeugung betrieben. Gründe dafür können unter anderem Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz sein. Aber auch nicht vegetarisch lebende Menschen, sogenannte Flexitarier, greifen immer häufiger zu vegetarischen Alternativen, um ihren Verbrauch von tierischen Produkten zu reduzieren. Eine noch konsequentere Form des Vegetarismus ist der Veganismus.
Labelbewertung
Essen und Trinken
Käse, Wurst, Eier, Milch, Gemüse, Obst, Joghurt, Kaffee, Müsli, Nudeln, Reis
Inhaber von „REWE Bio“ ist die REWE Markt GmbH, die zur REWE GROUP gehört, einem international tätigem Handelskonzern mit Sitz in Köln.
Die Marke REWE Bio soll dazu beitragen, Ressourcen wie Wasser und Boden zu schonen und Verbrauchern eine Orientierung beim Kauf von Bio-Lebensmitteln geben. REWE kennzeichnet seit 1988 ökologisch erzeugte Produkte, früher unter dem Namen Füllhorn.
REWE Bio ist eine Eigenmarke, unter der Produkte aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft in den REWE-Märkten verkauft werden. Die Produkte tragen zusätzlich das EU-Bio-Logo und das deutsche Bio-Siegel, teilweise auch das Label des Anbauverbandes Naturland. Bei der Herstellung der Produkte dürfen daher keine chemischen Düngemittel und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, Tiere müssen artgerecht gehalten werden und genetisch veränderte Organismen sind verboten.
Es handelt sich um eine anspruchsvolle Marke, die wesentlich zu ökologischen Verbesserungen im Anbau und bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln beiträgt. Die Marke weist in den REWE-Märkten auf Produkte hin, die bereits das EU-Bio-Logo oder das deutsche Bio-Siegel tragen. Es gelten daher für sie die gleichen Einschätzungen wie für die genannten Label. Teilweise finden sich auch Produkte des Anbauverbandes Naturland unter der Eigenmarke REWE Bio. Die Kriterien für die Vergabe des Labels werden somit von unabhängigen Stellen mitentwickelt, der Vergabeprozess ist transparent. Umfassende und regelmäßige Kontrollen machen das Label glaubwürdig. Verstößt ein Labelnehmer gegen die Vergabekriterien des Labels, so werden ihm Sanktionen auferlegt. Verbraucher können alle wichtigen Informationen zum Label kostenlos abrufen.
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Fleischprodukte, Käse, Milch, Eier, Salat, Obst, Getreideprodukte, Gewürze
Herausgeber des Bio-Siegels ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die geplante Nutzung des Siegels muss der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angezeigt werden.
Ziel des seit 2001 vergebenen Labels ist, die biologische Landwirtschaft über klar definierte Regeln zu fördern.
Das Bio-Siegel kennzeichnet Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Es gelten dieselben Kriterien, wie für das EU-Bio-Logo. Der Aufdruck des Bio-Siegels ist freiwillig. Es kann zusätzlich zum EU-Bio-Siegel verwendet werden. Dann genügt es, zu jedem angemeldeten Produkt ein Musteretikett mit dem Bio-Siegel und der Nummer der Kontrollstelle, die den letzten Aufbereitungsschritt zertifziert hat, an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zu senden.
Es handelt sich um ein anspruchsvolles Label, das wesentlich zu ökologischen Verbesserungen beim Anbau und bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln beiträgt. Die Bestandteile der Produkte, die landwirtschaftlich erzeugt werden, müssen bei Lebensmitteln zu mindestens 95 Prozent aus dem ökologischen Landbau stammen. Soziale Aspekte werden nicht berücksichtigt. Die Kriterien für die Vergabe des Labels werden von unabhängigen Stellen mitentwickelt, der Vergabeprozess ist transparent. Umfassende und regelmäßige Kontrollen machen das Label glaubwürdig. Verstößt ein Labelnehmer gegen die Vergabekriterien des Labels, so werden ihm Sanktionen auferlegt. Verbraucher können alle wichtigen Informationen zum Label kostenlos abrufen.
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Ein Ei gleicht dem anderen? Diesem Sprichwort sollten Sie nicht ohne Weiteres vertrauen. Denn es gibt ein paar bemerkenswerte Unterschiede, die Sie beim Einkauf kennen sollten.
Der Begriff »Eier« bezeichnet nur Eier vom Huhn. Werden Eier von anderen Tieren angeboten, so muss dies kenntlich gemacht werden. Eier haben von Natur aus die ideale Verpackung und einen hohen Nährwert. Im Handel werden Eier in Zehner- oder Sechserkartons verpackt oder lose angeboten. In jedem Fall müssen sie – und das gilt für alle Märkte der Europäischen Gemeinschaft – ausführlich gekennzeichnet sein.
Nährwerttabelle eines Hühnereies
- Eiweiß 6,81 g
- Fett 5,91 g
- Kohlenhydrate 0,37 g
- Vitamin A 0,12 mg
- Vitamin B1 0,05 mg
- Vitamin B2 0,16 mg
- Calcium 29,57 mg
- Phosphor 114,05 mg
- Natrium 76,03 mg
- Eisen 1,11 mg
- Energie 88 kcal/369 kJ

Kennzeichnung von Eiern
Am 1. Januar 2004 trat in der Europäischen Gemeinschaft die neue Kennzeichnungsverordnung für Hühnereier in Kraft. Seither dürfen nur noch Eier der Güteklasse A vermarktet werden, die den festgesetzten Vermarktungsnormen entsprechen. Jedes Ei muss direkt auf der Schale mit einem standardisierten Erzeugercode gestempelt sind, aus dem sich Haltungsform und Herkunft ableiten lassen. Auch Direktvermarkter müssen alle Eier, die sie auf örtlichen öffentlichen Märkte verkaufen, mit dem Erzeugercode stempeln. Aus Drittstaaten imporierte Eier der Güteklasse A müssen ebenfalls mit einem Erzeugercode gestempelt sein. Sofern die Drittstaaten keine mit der EU vergleichbaren Haltungsanforderungen haben, müssen sie mit der Angabe »Nicht-EUNorm« und dem Herkunftsland gekennzeichnet werden.
Die beiden Buchstaben am Anfang der Packstellennummer auf der Verpackung geben wie beim Erzeugercode das EU-Land an, in dem die Packstelle liegt. Die ersten beiden Stellen der Ziffernfolge stehen für das Bundesland: 01 für Baden-Württemberg, 02 für Bayern, 03 für Berlin, 04 für Bremen, 05 für Hamburg, 06 für Hessen, 07 für Niedersachsen, 08 für Nordrhein-Westfalen, 09 für Rheinland-Pfalz, 10 für das Saarland, 11 für Schleswig-Holstein, 12 für Brandenburg, 13 für Mecklenburg-Vorpommern, 14 für Sachsen, 15 für Sachsen-Anhalt, 16 für Thüringen. Die dritte bis sechste Stelle der Ziffernfolge ist die laufende Nummer der Packstelle im jeweiligen Bundesland.
Deutsche Eier bieten ein Maximum an Sauberkeit und Frische, denn hervorragende Hygienestandards, regelmäßige Rückstandsuntersuchungen, betriebseigene Kontroll- und Nachweispflicht sowie die Salmonellenprüfung deutscher Legehennenbetriebe sorgen für den hohen Qualitätsstandard.
Der Erzeugercode setzt sich wie folgt zusammen:
- Die erste Zahl bezeichnet die Haltungsform: 0 = Bio-, 1 = Freiland-, 2 = Boden- und 3 = Käfighaltung.
- An zweiter Stelle stehen zwei Buchstaben. Sie nennen das Herkunftsland. DE = Deutschland. AT = Österreich, BE = Belgien, DK = Dänemark, ES = Spanien, FI = Finnland, FR = Frankreich, GR = Griechenland, IE = Irland, IT = Italien, LU = Luxemburg, NL = Niederlande, PT = Portugal, SE = Schweden, UK = Vereinigtes Königreich.
- Dann folgt eine Zahlenkombination aus sieben Ziffern: Sie geben den Legebetrieb und den Stall an. Einfach unter www.was-steht-auf-dem-ei.de die Ziffern eingeben, dann erhält man detaillierte Informationen über den Legebetrieb. Dadurch ist es möglich, die Herkunft des Eies bis in den Legehennenstall zurückzuverfolgen.
Auf der Außenseite der Verpackung
müssen folgende Kennzeichnungsmerkmale deutlich sichtbar angebracht sein:
- Güteklasse und Gewichtsklasse
- Angabe der Haltungsform für Eier der Güteklasse A
- Name, Anschrift und Kennnummer der Packstelle
- Zahl der verpackten Eier
- Mindesthaltbarkeitsdatum, gefolgt von Empfehlungen für
- die geeignete Lagerung
- Erläuterung des Erzeugercodes
Fakultative Angaben auf der Verpackung
- Verkaufspreis
- Angaben zur Herkunft der Eier
- Angaben zur Art der Fütterung der Legehennen
- Legedatum
- empfohlenes Verkaufsdatum
- Daten zur zusätzlichen Verbraucherinformation
- Betriebsführungscode des Einzelhandels

Eiersorten
Chinesische Eier

Bei dieser Spezialität handelt es sich um rohe Enteneier, die 50–100 Tage in Kalk, Pinienasche und Salz konserviert wurden. Sehr exotisch und nicht unbedenklich.
Fasaneneier
Die Eier der Fasanen-Hennen sind weiß bis olivfarben. Hartgekocht schmecken sie in Salaten, in Aspik oder eingelegt.
Hühnereier

Ob braun oder weiß – Hühnereier sind relativ neutral im Geschmack und unübertroffen vielseitig. Eine besondere Sorte sind die etwas kleineren Junghenneneier.
Rebhuhneier
Sie sind weiß bis olivfarben. Stammen sie von Rebhühnern, die im offenen Feld nisteten, können sie auch mit braunen oder schwarzen Flecken getarnt sein. Sie haben einen feinen Geschmack und sind hartgekocht für Salate, in Aspik oder zum Einlegen geeignet.
Zwerghuhneier
Sie sind nur etwa halb so groß wie ein Hühnerei, schmecken aber ähnlich und können genauso verwendet werden.
Enteneier sind nicht nur größer und – mit ca. 70 g Gewicht – schwerer als Hühnereier, sondern auch kräftiger im Geschmack. Da sie schädliche Bakterien enthalten können, dürfen sie nur mit dem deutlich sichtbaren Hinweis »Entenei – 10 Minuten kochen« verkauft werden.
Gänseeier können bis zu 200 g wiegen und schmecken ähnlich wie Enteneier – leicht ölig. Sie sollten nur ganz frisch verwendet und ebenfalls länger gekocht werden.
Die grünlich-grauen bis braun gefleckten Möweneier zählten lange zur kulinarischen Tradition in Norddeutschland. Inzwischen sind Möweneier stark mit Schadstoffen belastet und deshalb nicht mehr zum Verzehr geeignet.
Perlhuhneier
Die Eier des Perlhuhns haben eine braune, harte Schale und sind etwas kleiner als Hühnereier, schmecken jedoch ausgezeichnet. Ihre Kochzeit beträgt 3–4 Minuten.
Straußeneier

Straußeneier sind teuer und selten im Angebot. Sie enthalten ungefähr das Zwanzigfache eines Hühnereies.
Wachteleier

Wachteleier werden roh oder gekocht in Gläsern als Delikatesse angeboten und können in Salaten, Aspik und zum Garnieren verwendet werden. Sie haben eine gefleckte Schale und sind um mehr als die Hälfte kleiner als ein Hühnerei.

Schalen- und Dotterfarbe
Viele Verbraucher glauben immer noch, dass braune Eier und orangefarbene Dotter besser seien. Doch diese Vorstellung ist falsch. Die Farbe allein gibt keine Auskunft über Qualität und Frische der Eier. Die Schalenfarbe hängt von der Hühnerrasse ab. Die braune Schale ist im Allgemeinen etwas dicker als die weiße und platzt beim Kochen nicht so leicht. Die Farbe des Dotters kann gesteuert werden vom zarten Gelb bis zum tiefen Orange. Natürliche Farbstoffe wie Paprika oder Mais im Hühnerfutter sorgen für die gewünschte Färbung.
Augen auf beim Eierkauf
Die Qualität eines Eies hängt unter anderem davon ab, ob es von einem »glücklichen« Huhn stammt und welches Futter dieses bekommt. Die erste Ziffer des Kennzeichnungsstempels gibt inzwischen auf den ersten Blick Aufschluss darüber, unter welchen Bedingungen das Ei heranwuchs.
- Steht an erster Stelle die Ziffer 0, handelt es sich um ein Bio-Ei. Für Eier aus ökologischer Erzeugung gelten EU-weit besondere Anforderungen. So ist die Freilandhaltung vorgeschrieben, bei der jedem Huhn 4 Quadratmeter Freiland zustehen, und die Belegdichte im Stall beträgt höchstens 9 Legehennen pro Quadratmeter. Außerdem darf nur Futter aus ökologischem Landbau verwendet werden.
- Die Ziffer 1 verrät, dass das Ei von einem Freilandhuhn kommt. Freilandhühner dürfen tagsüber im Freien herumscharren und sind nachts in einem Stall mit Sitzstangen, Nestern und Einstreu. Die Auslauffläche pro Huhn ebenfalls mindestens 4 Quadratmeter.
- Die Ziffer 2 bedeutet Bodenhaltung. Die Hühner werden ausschließlich im Stall gehalten, können sich dort jedoch frei bewegen. Mindestens ein Drittel des Stalls muss eingestreut sein, so dass die Hennen scharren, Staubbaden und Flügelschlagen können. Der übrige Bodenbereich ist mit Latten und Gitterrosten ausgestattet. Die Nester liegen auf mehreren Etagen.
- Die Ziffer 3 kennzeichnet Eier aus Käfighaltung. Die Hennen werden in mehreren Etagen in Käfigen gehalten und stehen auf Draht geflechten. Sie haben keine Sitzstangen und Nester. Die Eier rollen automatisch über einen Bodenrost mit Gefälle ab. Jedes Huhn hat gerade mal Platz in der Größe eines DIN-A4-Blattes.
Die Hennenhaltungsverordnung vom März 2002 verhilft den Tieren in Zukunft zu einer artgemäßeren Haltung. Seit 2007 müssen die Käfige mit Nest, Sitzstange und Streu ausgestaltet sein und pro Huhn mehr Platz bieten. Seit dem 1. Januar 2010 ist es in Deutschland verboten, die Hennen in konventionellen Käfigen (Legebatterien) zu halten. Das Nachfolgemodell sind sogenannte Kleingruppenkäfige (Kleinvolière). Aber auch hierfür soll ab dem Jahr 2025 ein Verbot in Deutschland greifen.
Güteklassen
Seit Anfang 2004 werden Eier nach bestimmten Qualitätsmerkmalen nur noch in zwei statt wie früher in drei Güteklassen eingeteilt.
Güteklasse A
Eier der Güteklasse A bzw. »frisch« erfüllen folgende besondere Qualitätsbedingungen:
- saubere, unverletzte Schale, nicht gewaschen oder gereinigt
- Luftkammerhöhe bis max. 6 mm
- klares, dickflüssiges Eiklar
- ein nur schattenhaft sichtbarer Dotter beim Durchleuchten der Eier
- Eiklar und Eidotter ohne fremde Einlagerungen
- nicht sichtbar entwickelter Keim
- kein fremder Geruch
Eine zusätzliche Kennzeichnung »Extra bis…« oder »Extra frisch bis…« ist bei Eiern der Güteklasse A möglich, wenn ihre Luftkammer höchstens 4 mm hoch ist. Die Zusatzkennzeichnung erfolgt durch eine Banderole, die zum angegebenen Datum entfernt werden muss. Dann gehören die Eier automatisch der Güteklasse A an.
Güteklasse B
Eier, die nicht in die Güteklasse A eingestuft werden, weil z. B. die Luftkammer größer als 6 mm ist oder die Eier verschmutzt sind, werden mit einem besonderen Zeichen gestempelt. Sie sind nur für die Verarbeitung in zugelassenen Lebensmittelbetrieben oder zur technischen Verwendung bestimmt.
Gewichtsklassen
Um dem Verbraucher die Übersicht zu erleichtern, werden Eier seit 1. August 1996 EU-weit in der jeweiligen Landessprache nur noch in vier Gewichtsklassen unterteilt, nämlich in: sehr groß, groß, mittel oder klein. Alternativ oder in Kombination dazu dürfen auch – in Anlehnung an die bekannten Textilgrößen – die Kürzel XL, L, M und S auf der Packung stehen.
Das vorgeschriebene Gewicht der einzelnen Klassen sieht wie folgt aus:
80–90 % der Eier entfallen auf die Klassen L und M. Zum Kochen und Backen genügen meist Eier der Größe M. Als Frühstücksei eignen sich L- und XL-Eier.

Mindesthaltbarkeit und Lagerung
Frische Eier enthalten einen natürlichen »Selbstschutz«, nämlich bestimmte Proteine im Eiklar, die die Vermehrung eindringender Verderbnis- und Krankheitserreger verhindern. So sind sie gut zwei Wochen ohne Kühlung haltbar, vorausgesetzt, sie sind keinen Temperaturschwankungen von kalt zu warm ausgesetzt sind. Ab dem 18. Tag müssen sie dann kühl (bei 5–8 °C) aufbewahrt werden. Die gesetzlich verankerte Mindesthaltbarkeit beträgt 28 Tage ab Legedatum. Doch bereits ab dem 22. Tag dürfen die Eier nicht mehr an Verbraucher, sondern nur noch an Verarbeitungsbetriebe abgegeben werden, damit noch genügend Spielraum bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verbleibt. Danach sind Eier zwar noch nicht verdorben, eignen sich aber nur noch zum Kochen und müssen auf mindestens 70 °C erhitzt werden. Bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum können Eier auch roh verarbeitet werden, z. B. in Desserts. Diese sollten jedoch in den Kühlschrank gestellt und innerhalb von 24 Stunden verzehrt werden.
Im Verbraucher-Haushalt sollten Eier zur Qualitätserhaltung im Kühlschrank gelagert werden – mit der Spitze nach unten, damit sich der Dotter in der Mitte und die Luftkammer oben befinden. Die Luftkammer ist nämlich der Schwachpunkt des Eies: Hier können Keime und Gerüche am leichtesten eindringen. Etwa vier Monate bleiben Eier im Gefriergerät frisch. Sie werden ohne Schale, als Eimasse oder getrennt in Eigelb und Eiklar, eingefroren.
Eierfrischetest

Beim Durchleuchten zeigt sich nur eine Luftkammer von wenigen Millimetern, der Dotter ist kaum sichtbar. Das Ei ist frisch gelegt, höchstens einen Tag alt.

So sieht ein frisch gelegtes Ei aus, wenn es aufgeschlagen wird. Sein Dotter ist fest, noch gewölbt und kugelig, umgeben von einem dickflüssigen Eiweißring auf einer dünneren Eiweißschicht.

Ein frisch gelegtes Ei kann nicht schwimmen. Wenn man es ins Wasser legt, sinkt es zu Boden.

Das Ei hat eine Luftkammer von nicht mehr als sechs Millimeter Höhe, sein Dotter ist nur schattenhaft ohne feste Umrisse sichtbar. Das Ei entspricht damit den Vorschriften der Güteklasse A und ist etwa sieben Tage alt.

Das etwa sieben Tage alte Ei hat immer noch einen schönen, kugeligen Dotter. Die dicke Eiweißschicht ist flüssiger geworden und breitet sich weiter aus.

Bei einem etwa sieben Tage alten Ei hat sich die Luftkammer am dicken Ende vergrößert. Die Luft unter der Schale lässt das Ei an diesem Ende hochsteigen.

Das Ei hat eine stark ausgedehnte Luftkammer, sein Dotter ist deutlich und in festen Umrissen sichtbar. Das Ei ist zwar noch genießbar, aber schon 2–3 Wochen alt.

Beim alten Ei ist das Eigelb flach, das Eiweiß ist wässrig und breitet sich weit aus.

Das 2–3 Wochen alte Ei hat so viel Luft unter der Schale, dass es mit dem dicken Ende nach oben fast senkrecht aufsteigt.
Eier in der Küche
Eier sind sehr vielseitig: Sie können gekocht, gebraten und gebacken, pochiert, eingelegt und zu Schaum geschlagen werden. Außerdem sind sie unentbehrlich beim Lockern, Bestreichen, Eindicken und Binden.
Frische Eier (3–10 Tage) schmecken nicht nur am besten, sondern sind auch am besten in der Küche zu verwenden. Ihr Eiklar trennt sich leicht vom Eigelb, der Schaum wird reichlich und locker. Zu beachten ist natürlich das Mindesthaltbarkeitsdatum; nach dessen Ablauf sollten Eier auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzt werden.

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News: Salmonellengefahr - Aldi, Penny und Rewe rufen Eier zurück!

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Diese aktuellen Top-News erwarten dich weiter unten:
• George Clooney geht in Baby-Pause
• Trauer um Liliane Bettencourt
• Wechsel bei "Sing meinen Song"
+++ Eier-Rückruf wegen Salmonellengefahr +++
Erneut gibt es einen großen Lebensmittel-Rückruf in Deutschland: Bei Rewe, Penny und Aldi-Nord werden wieder Eier zurückgerufen - wegen Salmonellen-Gefahr! Die möglicherweise belasteten Eier wurden in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern verkauft.
Betroffen sind Eier des Lieferanten Parey mit der Printnummer 1-DE-1504401 und Mindesthaltbarkeitsdaten bis 12.10.2017. Kunden werden gebeten, die Eier zurückzubringen und auf keinen Fall zu essen.
+++ Amal geht wieder arbeiten - und George geht in Elternzeit +++
Knapp drei Monate nach der Geburt ihrer Zwillinge ist die Elternzeit für Amal Clooney erstmal vorbei: Die Menschenrechts-Anwältin ist in ihren Job zurückgekehrt, mischte nun bei der UN-Vollversammlung in New York mit. Das bedeutet nun für George Clooney eine Auszeit: Der Schauspieler geht in Baby-Pause, wird erstmal nicht mehr drehen, sondern sich in den nächsten Monaten um Elena und Alexander kümmern.
+++ Kim nennt Trump "geistig umnachtet" und senil +++

Erneut droht Nordkorea in Richtung der USA. Nach Donald Trumps spektakulärer Rede vor der Uno, in der er damit gedroht hat, Nordkorea "komplett zu vernichten", hat Machthaber Kim Jong-Un nun reagiert. Er ließ verbreiten: "Ich werde den geistig umnachteten, senilen Amerikaner sicher und endgültig mit Feuer bändigen.“ Außerdem kündigte Außenminister Ri Yong an, dass Kim möglicherweise eine Wasserstoffbombe im Pazifik testen könnte.
+++ Liliane Bettencourt gestorben +++

Große Trauer um Liliane Bettencourt: Die L'Oreal-Erbin und reichste Frau der Welt ist tot. Liliane Bettencourt wurde 94 Jahre alt, sie starb nun "friedlich zu Hause", wie offiziell mitgeteilt wurde. Bettencourt stand mit einem Vermögen von rund 40 Milliarden Euro aktuell noch auf Platz 16 der "Forbes"-Liste der reichsten Menschen der Welt und galt als reichste Frau.
+++ "Sing meinen Song": Mark Forster folgt auf BossHoss +++

In der kommenden Staffel "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" (Vox) soll einiges anders werden. Bereits bekannt war, dass die Rocker von "The Bosshoss" als Gastgeber aufhören. Nun will die "Bild" auch wissen, wer Nachfolger wird: Mark Forster soll in der kommenden Staffel Gastgeber werden - anschließend soll in jeder Staffel ein neuer Star den Vorsitz übernehmen, heißt es.

+++ Gerhard Schröder ist frisch verliebt +++
Neue Liebe für den Altkanzler: Gerhard Schröder (73) hat laut "Bild"-Zeitung eine neue Lebensgefährtin. Schröder soll seit mehreren Monaten mit der Koreanerin So-Yeon Kim zusammen sein - sie ist 48 und trat auch schon offiziell an Schröders Seite auf. Allerdings offiziell als Dolmetscherin: Bilder zeigen die beiden gemeinsam, So-Yeon Kim hat laut der Zeitung in Marburg Germanistik studiert.
Nach dem Bekanntwerden der neuen Beziehung hat sich auch Noch-Ehefrau Doris Schröder-Köpf zu Wort gemeldet. Auf Facebook schrieb sie, dass Frau Kim "der Anlass, wenn auch nicht der alleinige Grund, für die endgültige Trennung" gewesen sei.
Liebe Freundinnen, liebe Freunde, aufgrund von Veröffentlichungen und zahlreichen Anfragen sehe ich mich veranlasst.
+++ Schwan auf der Autobahn 46 +++
"Auf der Rechten Fahrbahn kommt Ihnen ein Schwan entgegen!" - bei Iserlohn in Nordrhein-Westfalen hat ein verirrter Wildvogel für allerlei Furore gesorgt: Der junge Schwan war auf die Autobahn 46 gelaufen und sorgte für Verkehrsbehinderungen.
Die Feuerwehr stoppte den Verkehr und schaffte es, mit sechs Einsatzkräften, den Vogel einzufangen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
+++ Melanie Müller - ihr Baby ist da! +++
Herzlichen Glückwunsch, Melanie Müller: Die Dschungelkönigin ist Mama geworden! Zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, hat Melanie eine kleine Tochter per Kaiserschnitt geboren. Für diesen Weg der Geburt hatte sie sich schon vorher entschieden und für viel Wirbel gesorgt.
Wie die "Bild" berichtet, haben sie und Kindsvater Mike Blümer ihrer Kleinen den Namen "Mia Rose" gegeben - vor allem der zweite Teil des Namens erinnert uns irgendwie an Melanie Müllers Anfangszeit beim RTL-Bachelor …

+++ Transgender-Model Edona James hat Brustkrebs +++
TV-Star Edona James hat eine schreckliche Diagnose bekommen: Das Model, das durch Sendungen wie "Adam sucht Eva" und "Promi Big Brother" bekannt wurde, leidet an Brustkrebs. Gegenüber RTL verriet sie nun, dass sie sich einer Strahlentherapie unterziehen muss.
Mögliche Ursache der Erkrankung ist die starke Hormonbehandlung, der sich die 30-Jährige seit 17 Jahren unterzieht: Edona James wurde als Junge geboren, entschied sich allerdings schon früh, dass sie das falsche Geschlecht hat. Mit 23 ließ sie sich letztlich operativ zur Frau umwandeln.
+++ Erdbeben in Mexiko mit katastrophalen Folgen +++
Ein schweres Erdbeben hat in der Nacht zu Mittwoch Mexiko heimgesucht. Das Beben der Stärke 7,1 hat vor allem in der Hauptstadt Mexiko-Stadt für Verwüstung gesorgt. Allein hier kamen nach ersten Angaben 117 Menschen ums Leben, insgesamt ist die Rede von 226 Toten in Mexiko. Tragisch: Beim Einsturz einer Grundschule in Mexiko-Stadt sind 20 Kinder gestorben.
+++ Trump droht mit totaler Zerstörung Nordkoreas! +++
In einer 41 Minuten langen Rede vor den Vereinten Nationen hat sich US-Präsident Donald Trump nun mit einer deutlichen Drohung an das Regime in Nordkorea gewandt. "Wir wollen keinen Krieg, aber wenn wir unser Land verteidigen müssen, dann werden wir es tun. Dann werden wir Nordkorea komplett zerstören." Und auch zu Diktator Kim Jong-Un fand er knallharte Worte: "Dieser Raketen-Mann ist auf einer Selbstmord-Mission."
Als Begründung gab er an, dass das Land seine eigene Bevölkerung verhungern ließe und die Welt mit seinen Atomwaffen bedrohe.
President Trump at U.N.: "The Iranian government masks a corrupt dictatorship behind the false guise of a democracy" https://t.co/0RrvtOF21q
+++ Bayern-Kapitän Manuel Neuer fällt für den Rest der Hinrunde aus +++
Das ist fatal für den FC Bayern: Manuel Neuer hat sich im Abschlusstraining eine Verletzung zugezogen und ist bereits am linken Fuß operiert worden. Die Folge: Neuer muss notgedrungen für den Rest der Hinrunde ausfallen. Ersetzen wird ihn voraussichtlich der 17-jährige Christian Früchtl, der der dritte Keeper beim FC Bayern ist. "Dass Manuel Neuer sich erneut eine Verletzung zugezogen hat, tut uns wahnsinnig leid für ihn. Die Operation ist optimal verlaufen, und das ist jetzt das Wichtigste. Wir sehen jetzt gemeinsam mit unserem Kapitän nach vorne. Manuel wird uns im Januar in alter Stärke wieder zur Verfügung stehen", so Karl-Heinz Rummenige zu der ungeplanten Auszeit Neuers.
+++Toys'R'Us ist pleite +++ Filialen bleiben vorerst geöffnet +++
Die Spielzeugkette "Toys'R'Us" hat in den USA die Insolvenz angemeldet. Grund ist die große Konkurrenz durch Onlinehändler, sowie die Übernahme durch eine Investorengruppe 2005, durch die "Toys'R'Us" plötzlich hoch verschuldet war. Die Läden der Kette sollen aber weltweit bis auf weiteres normal geöffnet bleiben - ein Sofortkredit soll ermöglichen, dass die Geschäfte weiter laufen können. Ob und wann die Insolvenz doch noch Folgen für die "Toys'R'Us"-Filialen in Deutschland haben wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar.
++++ Ellen DeGeneres setzt ein starkes Statement +++
Moderatorin Ellen DeGeneres hat ihrer Frau Portia de Rossi eine romantische Liebeserklärung gemacht - und hofft, damit in Australien mehr Unterstützung für die gleichgeschlechtliche Ehe zu erzeugen. Auf Instagram schrieb sie "Ich weiß meine Ehefrau jeden Tag neu zu schätzen. Ich kann mir nicht vorstellen, sie anders zu bezeichnen."
Australien wird am 7. November darüber abstimmen, ob die Ehe für alle legalisiert werden soll.
+++ Lady Gaga sagt Deutschland-Konzert ab +++
Ein Schock für alle Fans: Lady Gaga hat auf Twitter bekannt gegeben, dass sämtliche Konzerte in Europa bis auf weiteres abgesagt sind! Für Deutschland bedeutet das, dass das geplante Gaga-Konzert am 28. Oktober in Köln nicht stattfinden wird.
Bereits letzte Woche sagte Lady Gaga ein Konzert in Rio ab, weil sie unter starken Schmerzen in der Schulter litt. Die Sängern entschuldigte sich auf Twitter bei allen Fans und versprach, in Zukunft genauer zu erklären, was sich hinter den mysteriösen Schmerzen verbirgt. Und sie plant, die Konzerte später nachzuholen: "Ich werde alles dafür tun, dass ich bald wieder touren kann und ich arbeite mit meinen Ärzten daran, dass ich für euch alle für die nächsten 60 Jahre auf der Bühne stehen kann. Ich liebe euch so sehr."
+++ J.K. Rowling twittert "Monster-Attacke" +++
Es ist fast so furchterregend wie eine Kreatur aus ihren "Harry Potter"-Büchern: Autorin J.K. Rowling amüsiert die Welt mit einem Twitter-Foto, das eine ganz besondere "Monster-Attacke" zeigt, der sie sich stellen musste:
I am a strong, independent woman. Also, thanks very much to my husband for dealing with this so I could go through the door it was blocking. pic.twitter.com/nytaftNcIw
"Ich bin eine starke, unabhängige Frau", schreibt Rowling. "Und übrigens vielen Dank an meinen Ehemann, der sich um diese Sache hier gekümmert hat, damit ich wieder durch die Tür gehen konnte, die davon versperrt wurde."
Vielleicht wollte sich da nur jemand für die Fortsetzung von Rowlings Film "Fantastische Tierwesen" empfehlen?
+++ Nicole Kidman mit Emmy als beste Schauspielerin ausgezeichnet +++

Ihr Auftritt in der Serie "Little Big Lies" überzeugte auf ganzer Linie: Nicole Kidman ist bei er diesjährigen Emmy-Verleihung mit der Trophäe der "besten Schauspielerin in einem TV-Mehrteiler oder TV-Movie" ausgezeichnet worden. Kidman widmete den Preis ihrer Familie - und ihrer Co-Darstellerin Reese Witherspoon, mit der sie sich den Preis "teilt", wie sie in ihrer Dankesrede sagte. Großer Abräumer war das Drama "The Handmaid's Tale", eine Romanverfilmung die überzeichnet darstellt, wie schnell sich die USA in einen frauenverachtenden Unrechtsstaat verwandeln könnten. Entsprechend politisch zog sich US-Präsident Trump wie ein roter Faden durch die Veranstaltung. Moderator Stephen Colbert brachte das schon zu Beginn des Events auf den Punkt: "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden - und Sie empfinden etwas für den Präsidenten -, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde".
+++Fergie und Josh Duhamel haben sich getrennt+++
Sängerin Fergie und Schauspieler Josh Duhamel haben sich nach acht Jahren Ehe getrennt. "Mit absoluter Liebe und Respekt haben wir uns vor einiger Zeit entschieden, uns als Paar zu trennen", teilen sie gegenüber dem US-Magazin 'People' mit.
Fergie und Josh Duhamel heirateten im Jahr 2009. Zusammen haben sie einen vier Jahre alten Sohn namens Axl. Für ihn wollen sie weiterhin befreundet bleiben. "Um unserer Familie die Möglichkeit zu geben, sich daran zu gewöhnen, wollten wir das erstmal privat halten, bevor wir es öffentlich machen. Wir sind und werden immer vereint sein in gegenseitiger Unterstützung."
Der Trennungsgrund ist bislang nicht offiziell bekannt gegeben. Jedoch vermuten Insider, dass ein unerfüllter Kinderwunsch zum Liebes-Aus beigetragen haben könnte.
+++ Selena Gomez macht Nierenspende öffentlich +++
Enthüllung auf Instagram: Popstar und Schauspielerin Selena Gomez hat diesen Sommer eine Nierentransplantation erhalten; Spenderin war ihre beste Freundin Francia Raisa. Dass sie die Geschichte jetzt auf Instagram öffentlich machte, erklärt Gomez folgendermaßen: "Mir ist bewusst, dass einigen Fans aufgefallen ist, dass ich mich in diesem Sommer zum Teil zurückgezogen habe, und sie sich gefragt haben, wieso ich nicht meine neue Musik beworben habe, auf die ich extrem stolz bin."
A post shared by Selena Gomez (@selenagomez) on Sep 14, 2017 at 3:07am PDT
Die Nierentransplantation war durch eine Lupus-Erkrankung notwendig, die bei Gomez 2013 festgestellt wurde.
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Rückseite der Reeperbahn
31 März 2016
Rewe hat keine Eier!
Update v. 24.02.2017: Der Rewe-Markt im Brauerknechtsgraben (Hamburg, Nähe Michel) hat inzwischen die schredderfreien Eier. In der Edeka-Filiale Rindermarkthalle gibt es ebenfalls welche.
Kommentare:
Hallo Herr Wagner,
Ihre REWE Group

Dann sollten Sie alsbald damit auch nach Hamburg kommen – und ihre Filialleiter dazu verdonnern, bundesweite Rewe-Anzeigen wenigstens zur Kenntnis zu nehmen … ;)
Ist das der Edeka am Großneumarkt? Dann hätte er noch einen Käufer für diese Eier.

Nein, der in der Paul-Roosen-Straße. Die wollen in drei Jahren so weit sein, beschied man mir heute. Phh.
Also, erlauben Sie mir die Anmerkung, warum den Großen nachlaufen, wenn sie in der Breite sowieso nicht liefern können. Eier aus biologischer Landwirtschaft erfüllen die Kriterien schon lange.

Das stimmt leider nicht. Die schreddern die Küken ebenfalls.
Mein kleiner, unbedeutender Rewe-Markt im kleinen, unbedeutenden Lüchow (Wendland) führt Hähnlein-Eier, da überleben die männlichen Küken auch. Aber schon die zweite Filiale am Ort (neuer, größer, "grün" gebaut) führt nur die üblichen Marken .
Jaja, REWE schreibt sich Nachhaltigkeit und son Kram auf die Fahnen.
Ich habe ein Jahr lang einen Selbstversuch gestartet um dort zur Vernichtung "freigegebene" Lebensmittel zu retten. und das ist alles mehr als erschreckend:
Herr Matt - schön, daß Sie darüber schreiben, sehr vielen Dank dafür. Ich habe mir jahrelang die Hacken für alles mögliche Gute/ Nötige/ Sinnvolle abgelaufen (damals war das Flugblätter verteilen, Unterschriften sammeln und Demonstrieren) und mag langsam nicht mehr - ehrlich gesagt. Ich bin jetzt sechzig Jahre alt und schäme mich dafür, was wir der Folgegeneration überlassen. Sie sind noch jung, aber wir haben uns in den 70ern/ 80ern mit der Polizei wegen AKWs geprügelt. In Brokdorf, Grohnde, Kalkar, Malville (F). Und anderes (Chemieindustrie- und sonstwas -Standorte) es hat nicht gereicht. Sorry dafür. Ob es um Tierhaltung, Verkehrsmittel, Umwelt-, Natur-, Menschen- und sonstigen Lebensinteressenschutz geht: Ihre Generation wird das durchstehen müssen. Machen wir/ Ihr/ Sie alle weiter. Es wird nicht aufhören. In ca. 20 Jahren werde ich dahin = tot sein und Ihr alle noch am Leben sein und Ihre/ Eure Kinder auch.Tut etwas.
Olaf Möller aus Pauli/ Altona

Zweierlei: 1. Wir sind eine Generation. Ich gehe auch rasant auf die 60 zu. 2. Wenn man sieht, was die 70er- und 80er-Generation für Spuren in der Gesetzgebung (Lebensmittelrecht, Atomausstieg, Umweltbestimmungen) erreicht hat, ist das beeindruckend viel. Wir leben zurzeit in einer ganz erheblich saubereren Umgebung als damals – und das wäre anders, wenn niemand auf die Straße (und in die Wahllokale) gegangen wäre.
Herr Matt- o.k., wir haben damals alles versucht und uns auch "strafbar" gemacht. Aber es könnte mehr sein/ es hätte mehr werden können, sollen, werden.
Und ich dachte, Sie wären jünger ;-)
Alles Gute an Sie und die Ihren.
ein sehr schöner Artikel, ich bin darauf gestoßen, da ich gerade einen Rewe Werbeprospekt für Norddeutschland in der Hand halte, wo für diese Eier geworben wird.
Google hat mich dann zu deinem Blog gebracht.
Gehe mal zum Edeka in der Rindermarkthalle, dort gibt es Eier vom Bauckhof, die die Initiative "Bruderhahn" unterstützen. Ein paar Regale weiter kannst Du auch die "Brüderhähne" kaufen, allerdings nur Gekühlt. Aber immerhin hatten sie länger als ein paar Minuten auf dieser schönen Erde.

Hallo Mads, dieser Tipp ist Gold wert, vielen Dank!
Dass du diesem Thema in deinem reichweitenstarken Blog Raum schenkst und "vor deiner Haustür" so beharrlich dranbleibst: Gefällt mir. Sehr.

Danke! Inzwischen ist Rewe raus aus dem Rennen – Edeka hat gewonnen, mit Bauckhof-Eiern.
Auf die Bauckhof Eier wollte ich gerade verweisen. die haben mit der Bruderhahn-Initiative angefangen. Mal ganz abgesehen davon schmecken die Eier auch einfach richtig gut. Ich gönne mir ab und den Luxus bei meinen Heimfahrten nach Hamburg, direkt bei denen vorbei zu fahren.
Dein Text ist super, richtig gut geschrieben auch.
Gestern habe ich meine Packung Spitz&Bube Eier gekauft, in Düsseldorf, und ich bin echt happy. Eine Freundin hatte mir davon erzählt bzw. mich auf die Zustände aufmerksam gemacht. Hatte es einfach lange Zeit verdrängt, wie mit den Hühnern und en männlichen Küken umgegangen wird.
Wäre schön wenn derartiges auch in Freiburg angeboten würde

Gehen Sie doch einfach mit diesem Text zu Ihrem örtlichen Edeka-Center und machen Sie Druck. Nur Nachfrage schafft Angebot.

Eine Alternative sind auch die Bruderhahn-Eier, die von einigen Ökokisten-Betrieben angeboten werden. Es wird damit ein Zuchtprogramm unterstützt, wo das Ökohuhn von morgen gezüchtet werden soll. Wir haben dazu auf unserer Seite eine Info: https://www.bosshammersch-hof.de/angebot-bruderhahn.html
Ökokistenbetriebe gibt es in ganz Deutschland. Zu finden über www.oekokiste.de - fragt nach, ob sie die Initiative unterstützen.

Danke für den Hinweis und die Links!
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Eier Güteklasse A - REWE Bio - 6
Barcode: 4388844168756 (EAN / EAN-13)
Product characteristics

Common name: Bio Eier Güteklasse A
Origin of ingredients: Deutschland
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Ingredients

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Nutrition facts
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REWE setzt mit „Spitz & Bube“-Eiern Maßstäbe beim Tierwohl
Alle Küken werden aufgezogen und Schnäbel nicht gekürzt – Ab sofort deutschlandweit erhältlich – Ausweitung auf weitere Haltungsformen geplant
REWE-Pilotprojekt für mehr Tierwohl wird ausgeweitet: Nach einer erfolgreichen Testphase führt REWE nun bundesweit die Freilandeier der Marke „Spitz & Bube“ ein. Hierbei wird bei den Legehennen auf das Kürzen der Schnäbel verzichtet und auch die männlichen Tiere großgezogen.
Dieses Engagement ist ein weiterer Schritt in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, die Haltungsbedingungen von Geflügel zu verbessern. Bereits erreicht wurde, dass ab September dieses Jahres REWE bei ihren Eigenmarken ausschließlich frische Eier von Hennen vertreibt, bei denen auf das schmerzhafte Schnabelkürzen verzichtet wurde. Daher liegt zukünftig der Schwerpunkt des Projekts in der Aufzucht der bei Legehennen sonst unerwünschten männlichen Küken. Dies stellt bei der Eiererzeugung eine Besonderheit dar, da die männlichen Tiere üblicherweise direkt nach dem Schlupf getötet werden. Darüber hinaus wird das Konzept „Spitz & Bube“ auch auf Eier aus Bio- und Bodenhaltung übertragen. Damit ist REWE in der Größenordnung der Umsetzung erneut Vorreiter im Lebensmitteleinzelhandel und setzt weitreichende Standards in der Legehennenhaltung.
Grundlage für „Spitz & Bube“ bildet ein Pilotprojekt, dass REWE zusammen mit Erzeugern 2016 initiiert hat und von der Hochschule Osnabrück wissenschaftlich begleitet wird. Die Freilandeier aus der Startphase sind im ersten Schritt ab Ostern 2016 in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen und im Norden von Rheinland-Pfalz vermarktet worden. Angesichts großer Kundennachfrage hat REWE das Angebot sukzessive ausgebaut, sodass „Spitz & Bube“ Freilandeier ab sofort deutschlandweit in allen teilnehmenden Märkten erhältlich sind. Als nächsten konsequenten Schritt weitet REWE das Tierwohlprojekt nun auf weitere Haltungsformen aus: So wird es „Spitz & Bube“-Eier in Bio-Qualität ab Anfang September in rund 200 REWE-Märkten in Bayern geben. Etwas später folgen in Thüringen und Sachsen die ersten Bodenhaltungseier, bei denen die männlichen Tiere aufgezogen wurden.
Mit einem Umsatz von 18,4 Mrd. Euro (2016), rund 120.000 Mitarbeitern und weit über 3.000 REWE Märkten gehört die REWE Markt GmbH zu den führenden Unternehmen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Die REWE Märkte werden als Filialen oder durch selbstständige REWE-Kaufleute betrieben.
Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2016 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von über 54 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren 330.000 Beschäftigten und 15.000 Märkten in 19 europäischen Ländern präsent. In Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2016 rund 240.000 Mitarbeiter in rund 10.000 Märkten einen Umsatz von 39 Milliarden Euro.
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Rückruf bei Penny, Aldi und Rewe | Eier mit Salmonellen vergiftet?
Schon wieder Eier-Alarm in Deutschland!
Die Firma Eifrisch hat Freiland-Eier wegen eines Verdachts auf Salmonellen zurückgerufen und vor dem Verzehr gewarnt.
► Betroffen seien Eier des Lieferanten Parey mit der Printnummer 1-DE-1504401 und Mindesthaltbarkeitsdaten bis zum 12. Oktober 2017.
Das teilte die Firma aus dem niedersächsischen Lohne am Freitagabend mit.
Der Fipronil-Skandal
35 Mio. in Niedersachsen Fipronil-Skandal noch viel schlimmer
Das Ausmaß des Fipronil-Skandals ist größer als bisher bekannt. Offenbar wurden allein nach Niedersachsen 35 Millionen Eier geliefert.
Belgien Zwei Festnahmen im Eier-Skandal
Im Skandal um mit Fipronil belastete Eier hat die Justiz in Belgien mehrere Durchsuchungen angeordnet.
Die Eier seien bei Penny, Aldi Nord und Rewe in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern verkauft worden.
Der Rückruf erfolge vorsorglich, da nach einer amtlichen Untersuchung ein Salmonellennachweis nicht ausgeschlossen werden könne. Der Verzehr könne zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.
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Verbraucher sind gebeten, die Eier zurückzugeben oder zu entsorgen.






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