понедельник, 15 января 2018 г.

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Eier preis

Eier verkaufen:

Was kostet ein Ei?

Ist es realistisch für normale Hühnereier von glücklichen Hühnern mit 12a Auslauf wenigstens 30Pf zu verlangen?

ich würde mindestens 50 Pfennig nehmen, vielleicht 40 für kleine. Wenn Du Bio-Futter nimmst würde ich unter 60 Pfennig keins hergeben. Ich füttere nur Bio-Futter, von klein auf, und das muss man nehmen, und das kriegt man auch. Wers nicht zahlen will soll zu Aldi gehen :-)) Nun nicht zu billig sein, daß haben die Hühnchen und Ihre Halter nicht verdient.

Die Hühner sind ein Hobby von mir und meiner Frau. Ich bin zufrieden, wenn sie sich finanziell selber tragen.

Für ein normales Hühnerei nehmen wir 30 Pfennige, also 10er Pack für 3,-DM. Manchmal ist ein grünes Ei bei, manchmal nicht. Wenn natürlich mancher Städter unbedingt eine Schachtel grüne Eier möchte, 6er oder 10er Pack, dann kostet ein grünes Ei 50 Pfennige. Dieser Erlös wird bei uns das "Eiergeld" genannt und dient nur zum Futterkauf und dem Erwerb neuer Tiere.

Eier der Größe medium (53 - 63g) der Güteklasse A aus Freilandhaltung sind bei uns nicht unter 40 Pfennig zu haben. Wenn sie auch noch ein glaubwürdiges BIO-Zeichen haben nicht unter 50 Pfennig. Um die üblichen Rückfragen zu vermeiden, hab ich von Schillingen gleich in Germanenwährung umgerechnet, was tut man nicht alles für den Fremdenverkehr! Aber nicht mehr lange, und der EURO schlägt zu, dann können wir alle 0,25 verlangen.

Aber Achtung: Freilandhaltung! Das muss man den meisten Leuten erst erklären. Da wird Boden-, extensive Auslauf- und Auslaufhaltung oft mit Freilandhaltung durcheinandergebracht. (Hab ich früher auch!) Bäuerliche Freilandhaltung ist das Hühnerparadies: Tagsüber unbegrenzter Auslauf!

All diese Weisheiten findet ihr in "Bäuerliche Geflügelhaltung" ISBN 3-7040-1225-4 Verlags Union Agrar.

Bei meinen paar Eiern bleibe ich beim rückständigen aber sehr effektiven Tauschhandel: "Servas Nochbarin, brauchst a poa Eia? Guat, i geb da glei mea, wei dei Guglhupf is so guat! Mochst mia wieda aan?"

Öko-Eier von " Füllhorn " aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft kosten je Kilo 9,99 DM. Das bedeutet für den 6er Pack zwischen 3,70 DM und 4,50 DM.

Das wären für 10 Stück ca. 6,20 DM. Ich denke, ein Preis zwischen 4,50 DM bis 5,- DM ( je nach Bekanntheitsgrad des Käufers oder Sympathie ) sind gerechtfertigt. Wem das zuviel ist kann ja auf dem Wochenmarkt " angebliche " Freilaufeier kaufen. Jüngste Untersuchungen haben den Betrug am Kunden erst wieder aufgedeckt.

Nun ja, Preise selbst verkörpern ja nicht den Wert einer Ware sondern sind eher der Versuch, Kosten und Mehrerlös zu erzielen.Wenn Eierhandel zum Broterwerb gehört, spielt diese Betrachtung sicher eine größere Rolle als beim Gelegenheitsverkauf. Und natürlich ist auch die Marktlage entscheidend.

Wenn ich so an unser etwas katastrophales Umfeld denke, mit einer örtlichen Arbeitslosigkeit weit über 30 %, dann ist das sicher alles schwerer zu realisieren als in Berlin auf dem Wochenmarkt. Aber da hat sicher jeder von uns seine eigenen Erfahrungen. Und gut wäre es natürlich, jeder ökologisch interessierte Hühnerhalter würde Unterstützung bekommen, damit diese Form einer gesunden Narhungsmitterzeugung eine Chance auf Verbreitung hat. Dazu gehören auch niedrige preise für Ökoprodukte.

Viele von uns hier geben sogar Eier kostenlos ab. Zu manchen Zeiten haben wir recht viele Eier. Handel treiben wir nicht und so wird gewissermaßen der Überhang oft einem Kindergarten geschenkt, welcher sogar ein Ökokindergarten ist. Mittlerweile gibt es viele Kinder, bei denen Lebensmittelallergien recht deutlich ausgeprägt sind und die Eltern erst dadurch den Wert sauberer Lebensmittel schätzen lernen.

Im Herbst und Winter läßt bei uns der Eierertrag sehr nach. Manchen Wintertag legten die Hühner (immer so zwischen 10 bis 20 Stück) nur drei Eier. Na und, wir haben keine Heizung im Hühnerstall. So machen die Tierchen eben mal eine Winterpause. Vielleicht ist das auch der Grund, daß sie auch mit drei Jahren noch ordentlich legen.

Ich teile deine Ansicht vollkommen, wieso ist hier jetzt alles fett ?, habe selbst auch noch nie Eier verkauft, aber ein Kollege drängt mich mit ihm eine regelmäßige Geschäftsbeziehung aufzubauen. Er bekommt sonst keine "glücklichen" Eier, es ist ihm peinlich sie geschenkt zu bekommen. Von ihm habe ich auch die Eierpappen mit den genannten Preisen, die er sonst gerne bezahlt. Wirtschaftlich ist das alles sicher nicht, aber wer will den Spaß mit den Hühnchen in Geld aufwiegen ?

mit den Eierpreisen muss ich Hubertus recht geben, auch unsere Region (bestimmt auch so um die 20% Arbeitslosigkeit) hat ganz andere Preise. Hier wär der 10er Pack mit 4-5 DM nicht zu verkaufen.Seit wir hier 1998 wohnen bezahle ich 2.50 DM für 10 Stück bei natürlich paradiesischer Freilandhaltung. Und ganz recht, in Berlin, wo ich ja immer noch arbeite zahlen die Kollegen

gerne die 4,50 pro 10 er Karton.

Meine Damen würden sicherlich hoch empört sein, wenn ich ihre hochwertigen Produkte unter Wert verschleudern würde. Nicht umsonst machen sie doch ihre Umwelt durch anhaltendes lautes Gegackere darauf aufmerksam, daß sie es wieder einmal geschafft haben, einem leckeren Frühstücksei auf die Welt zu helfen.

Und wenn in unserer großen Stadt schon bei Karstadt sogenannte Bio-Eier 0,50 DM kosten, dann kann ich doch wohl das Gleiche verlangen. Allerdings ist hier die Konkurrenz duch andere private Hühnerhalter eher gering. Man könnte fast sagen, in unserem Bekannten- und Kollegenkreise besitzen meine Mädels das Frühstückseimonopol. Könnte also noch höher rangehen. Bis 0.60 DM würde ich mit Sicherheit keinen Abnehmer verlieren. Vielleicht koppele ich die Eierpreise an den Benzinpreis?? Inkl. Ökosteuer? Na, ich glaube, ich nutze die Euro-Umstellung zum 01.01.2002 wie alle anderen Händler auch. schmunzel.

Was den Preis betrifft, so habe ich bereits geschrieben, das wir 4 DM, also 2 Euro oder auch 28 Schilling dafür nehmen. Das ist kein Problem. Ab nächstes Jahr werden wir 2,50 Euro für 10 Eier nehmen. Und das werden wir auch bekommen. Die Nachfrage ist da. Das dies nicht in allen Regionen Europas möglich ist, ist mir völlig klar. Es liegt aber auch an dem Marketing, das man selber betreibt. Wenn mir jemand mal sagt, das meine Eier zu teuer wären, dann bekommt er als Antwort von mir Papier in die Hand gedrückt. Darin kann er dann nachlesen, wie es in den Legebatterien zugeht und was dort verfüttert wird und welche Medikamente eingestzt werden. Am Ende lade ich sie dann ein, sich meinen Stall und Auslauf und Hühner anzusehen. Anschließend kaufen 90% (!) derjenigen die Eier bei mir und für meinen Preis.

also zu den Eiern muß ich doch auch noch meinen Senf dazu geben. Da ich die letzte Zeit sehr viele Eier von Lieben bekomme, habe ich einen Teil an Freunde verschenkt. Die Rückmeldungen waren immer: So gute Eier haben wir noch nie gegessen. Die Dotter haben eine tolle Farbe und der Kuchen sieht aus, als ob Safran drin wäre.

Gerade eine Freundin, die mir erzählte, daß sie keine Eier mehr kaufen würde, weil sie einfach nicht mehr schmecken würden, war sehr begeistert. Außerdem stinken unsere Eier nicht beim kochen, wie viele aus dem Supermarkt. Ich denke, wenn die Verbraucher, zumindest die, die noch einen Geschmackssinn haben, die Möglichkeit haben andere Eier zu probieren, zahlen sie jeden halbwegs vernünftigen Preis. Die letzte Zeit werde ich häufiger gefragt, ob ich nicht Eier verkaufen möchte.

Eure Eierpreise

Forum für Landwirtschaft, Landtechnik und Forstwirtschaft

Eure Eierpreise

Fr Jul 05, 2013 17:25

Re: Eure Eierpreise

Fr Jul 05, 2013 17:37

Ich nehme für eine 10er Schachteln 3,00€ und für eine 12er 3,50€.

Das macht pro Ei etwa 30ct.

Re: Eure Eierpreise

Fr Jul 05, 2013 23:03

Re: Eure Eierpreise

Fr Jul 05, 2013 23:09

PS: Ich nehm 20Cent, sind aber nur gelegentlich mal ein paar Eier an die Sippe.

Re: Eure Eierpreise

Sa Jul 06, 2013 9:32

also mehr als 20 cent ist bei uns auf dem land nicht drin.

dann gehen sie woanders hin.bio interessiert eh keinen,die hühner laufen

draussen und scharren also glücklich.bei den berlinern könnte man etwas mehr

rausholen aber die glauben auch wenn noch kacke am ei ist,ist es bio.

Re: Eure Eierpreise

Mo Jul 08, 2013 14:41

Re: Eure Eierpreise

Fr Jul 12, 2013 10:23

Nachfragen nach Eiern wären allerdings genug da. Sollte ich mal so viele haben, daß wir sie selber nicht verbrauchen können, werden sie entweder tiefgekühlt oder an Bekannte verschenkt.

Denke aber, daß 30-35 Cent pro Ei völlig ok sind.

Re: Eure Eierpreise

Fr Jul 12, 2013 23:54

Re: Eure Eierpreise

Sa Jul 13, 2013 10:04

Re: Eure Eierpreise

So Aug 04, 2013 16:32

Re: Eure Eierpreise

So Aug 04, 2013 16:50

Re: Eure Eierpreise

So Aug 04, 2013 17:42

Re: Eure Eierpreise

Sa Sep 05, 2015 3:54

Nachfragen nach Eiern wären allerdings genug da. Sollte ich mal so viele haben, daß wir sie selber nicht verbrauchen können, werden sie entweder tiefgekühlt oder an Bekannte verschenkt.

Denke aber, daß 30-35 Cent pro Ei völlig ok sind.

. zu viel Streß? Wenn Du nicht mehr als 300 oder 350 Hennen hast (weiß nicht mehr genau , welches die Höchstzahl ist), mußt Du weder stempeln noch an das Finanzamt melden. Schieren mußt Du sowieso nicht und Kontrollen auf Salmonellen sind auch nicht Pflicht (dann dürftest Du sich nämlcih auch nicht verschenken).

Re: Eure Eierpreise

Sa Sep 05, 2015 8:16

Gebe aber auch nur an befreundete Nachbarschaft ab aus Spaß an der Freude.

Re: Eure Eierpreise

Sa Sep 05, 2015 9:41

Gebe aber auch nur an befreundete Nachbarschaft ab aus Spaß an der Freude.

Was kosten bei euch 10 Eier aus Freilandhaltung von Privat?

Ich vermute mal, er braucht das Geld irgendwie, sonst wьrde er den Preis nicht hochsetzen wollen.

Ist es eine wirklich gute Tierhaltung?

Und er bringt sie euch auch noch vorbei?

Ьberall anders musst du auch noch (anteilige) Benzinkosten mitrechnen.

wir zahlen 3Ђ fьr 10 Eier. Verschiedene GrцЯen, grьne und braune. Wir holen sie immer bei meiner Cousine im Nachbardorf ab. Sie zьchtet alte Hьhnersorten und hat nur ein paar wenige Hybridhьhner, die sie als Abgabe- oder Fundtiere bekam. Die Hьhner dьrfen frei auf einer groЯen Wiese laufen.

Geschmacklich sind diese Eier jeden Cent wert!

Und ich bekomme sie jeden Mi direkt vor die Tьr gebracht und kann noch andere Sachen kaufen, die haben einen mobilen Bauernladen.

Wir wohnen in einer normalen Kleinstadt.

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Eier vom Bauernhof

Nicht nur zu Ostern spielt das Ei eine besondere Rolle: Als Nahrungsmittel wird es in den verschiedensten Varianten gekocht und verzehrt und ist somit Bestandteil unzähliger Gerichte. Lesen Sie mehr Eier haben einen besonders hohen Nährwert und enthalten hochwertige Proteine. Sie werden von diversen Tieren gelegt, bei uns werden jedoch am häufigsten Hühnereier gegessen. Die Eier von anderen Vogelarten werden ebenso verspeist und häufig als Spezialität deklariert: So zum Beispiel Wachteleier, Enteneier, Straußeneier und Eier der Hausgans. Innerhalb dieser Kategorie des Landwirt.com Hofladens werden Eier in unterschiedlichen Mengen direkt vom Bauernhof bzw. vom Bauern verkauft aber auch gekauft.

Hier finden Sie alles zu: Eier vom Bauernhof.

Eier preis

Eier verkaufen:

Was kostet ein Ei?

Ist es realistisch für normale Hühnereier von glücklichen Hühnern mit 12a Auslauf wenigstens 30Pf zu verlangen?

ich würde mindestens 50 Pfennig nehmen, vielleicht 40 für kleine. Wenn Du Bio-Futter nimmst würde ich unter 60 Pfennig keins hergeben. Ich füttere nur Bio-Futter, von klein auf, und das muss man nehmen, und das kriegt man auch. Wers nicht zahlen will soll zu Aldi gehen :-)) Nun nicht zu billig sein, daß haben die Hühnchen und Ihre Halter nicht verdient.

Die Hühner sind ein Hobby von mir und meiner Frau. Ich bin zufrieden, wenn sie sich finanziell selber tragen.

Für ein normales Hühnerei nehmen wir 30 Pfennige, also 10er Pack für 3,-DM. Manchmal ist ein grünes Ei bei, manchmal nicht. Wenn natürlich mancher Städter unbedingt eine Schachtel grüne Eier möchte, 6er oder 10er Pack, dann kostet ein grünes Ei 50 Pfennige. Dieser Erlös wird bei uns das "Eiergeld" genannt und dient nur zum Futterkauf und dem Erwerb neuer Tiere.

Eier der Größe medium (53 - 63g) der Güteklasse A aus Freilandhaltung sind bei uns nicht unter 40 Pfennig zu haben. Wenn sie auch noch ein glaubwürdiges BIO-Zeichen haben nicht unter 50 Pfennig. Um die üblichen Rückfragen zu vermeiden, hab ich von Schillingen gleich in Germanenwährung umgerechnet, was tut man nicht alles für den Fremdenverkehr! Aber nicht mehr lange, und der EURO schlägt zu, dann können wir alle 0,25 verlangen.

Aber Achtung: Freilandhaltung! Das muss man den meisten Leuten erst erklären. Da wird Boden-, extensive Auslauf- und Auslaufhaltung oft mit Freilandhaltung durcheinandergebracht. (Hab ich früher auch!) Bäuerliche Freilandhaltung ist das Hühnerparadies: Tagsüber unbegrenzter Auslauf!

All diese Weisheiten findet ihr in "Bäuerliche Geflügelhaltung" ISBN 3-7040-1225-4 Verlags Union Agrar.

Bei meinen paar Eiern bleibe ich beim rückständigen aber sehr effektiven Tauschhandel: "Servas Nochbarin, brauchst a poa Eia? Guat, i geb da glei mea, wei dei Guglhupf is so guat! Mochst mia wieda aan?"

Öko-Eier von " Füllhorn " aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft kosten je Kilo 9,99 DM. Das bedeutet für den 6er Pack zwischen 3,70 DM und 4,50 DM.

Das wären für 10 Stück ca. 6,20 DM. Ich denke, ein Preis zwischen 4,50 DM bis 5,- DM ( je nach Bekanntheitsgrad des Käufers oder Sympathie ) sind gerechtfertigt. Wem das zuviel ist kann ja auf dem Wochenmarkt " angebliche " Freilaufeier kaufen. Jüngste Untersuchungen haben den Betrug am Kunden erst wieder aufgedeckt.

Nun ja, Preise selbst verkörpern ja nicht den Wert einer Ware sondern sind eher der Versuch, Kosten und Mehrerlös zu erzielen.Wenn Eierhandel zum Broterwerb gehört, spielt diese Betrachtung sicher eine größere Rolle als beim Gelegenheitsverkauf. Und natürlich ist auch die Marktlage entscheidend.

Wenn ich so an unser etwas katastrophales Umfeld denke, mit einer örtlichen Arbeitslosigkeit weit über 30 %, dann ist das sicher alles schwerer zu realisieren als in Berlin auf dem Wochenmarkt. Aber da hat sicher jeder von uns seine eigenen Erfahrungen. Und gut wäre es natürlich, jeder ökologisch interessierte Hühnerhalter würde Unterstützung bekommen, damit diese Form einer gesunden Narhungsmitterzeugung eine Chance auf Verbreitung hat. Dazu gehören auch niedrige preise für Ökoprodukte.

Viele von uns hier geben sogar Eier kostenlos ab. Zu manchen Zeiten haben wir recht viele Eier. Handel treiben wir nicht und so wird gewissermaßen der Überhang oft einem Kindergarten geschenkt, welcher sogar ein Ökokindergarten ist. Mittlerweile gibt es viele Kinder, bei denen Lebensmittelallergien recht deutlich ausgeprägt sind und die Eltern erst dadurch den Wert sauberer Lebensmittel schätzen lernen.

Im Herbst und Winter läßt bei uns der Eierertrag sehr nach. Manchen Wintertag legten die Hühner (immer so zwischen 10 bis 20 Stück) nur drei Eier. Na und, wir haben keine Heizung im Hühnerstall. So machen die Tierchen eben mal eine Winterpause. Vielleicht ist das auch der Grund, daß sie auch mit drei Jahren noch ordentlich legen.

Ich teile deine Ansicht vollkommen, wieso ist hier jetzt alles fett ?, habe selbst auch noch nie Eier verkauft, aber ein Kollege drängt mich mit ihm eine regelmäßige Geschäftsbeziehung aufzubauen. Er bekommt sonst keine "glücklichen" Eier, es ist ihm peinlich sie geschenkt zu bekommen. Von ihm habe ich auch die Eierpappen mit den genannten Preisen, die er sonst gerne bezahlt. Wirtschaftlich ist das alles sicher nicht, aber wer will den Spaß mit den Hühnchen in Geld aufwiegen ?

mit den Eierpreisen muss ich Hubertus recht geben, auch unsere Region (bestimmt auch so um die 20% Arbeitslosigkeit) hat ganz andere Preise. Hier wär der 10er Pack mit 4-5 DM nicht zu verkaufen.Seit wir hier 1998 wohnen bezahle ich 2.50 DM für 10 Stück bei natürlich paradiesischer Freilandhaltung. Und ganz recht, in Berlin, wo ich ja immer noch arbeite zahlen die Kollegen

gerne die 4,50 pro 10 er Karton.

Meine Damen würden sicherlich hoch empört sein, wenn ich ihre hochwertigen Produkte unter Wert verschleudern würde. Nicht umsonst machen sie doch ihre Umwelt durch anhaltendes lautes Gegackere darauf aufmerksam, daß sie es wieder einmal geschafft haben, einem leckeren Frühstücksei auf die Welt zu helfen.

Und wenn in unserer großen Stadt schon bei Karstadt sogenannte Bio-Eier 0,50 DM kosten, dann kann ich doch wohl das Gleiche verlangen. Allerdings ist hier die Konkurrenz duch andere private Hühnerhalter eher gering. Man könnte fast sagen, in unserem Bekannten- und Kollegenkreise besitzen meine Mädels das Frühstückseimonopol. Könnte also noch höher rangehen. Bis 0.60 DM würde ich mit Sicherheit keinen Abnehmer verlieren. Vielleicht koppele ich die Eierpreise an den Benzinpreis?? Inkl. Ökosteuer? Na, ich glaube, ich nutze die Euro-Umstellung zum 01.01.2002 wie alle anderen Händler auch. schmunzel.

Was den Preis betrifft, so habe ich bereits geschrieben, das wir 4 DM, also 2 Euro oder auch 28 Schilling dafür nehmen. Das ist kein Problem. Ab nächstes Jahr werden wir 2,50 Euro für 10 Eier nehmen. Und das werden wir auch bekommen. Die Nachfrage ist da. Das dies nicht in allen Regionen Europas möglich ist, ist mir völlig klar. Es liegt aber auch an dem Marketing, das man selber betreibt. Wenn mir jemand mal sagt, das meine Eier zu teuer wären, dann bekommt er als Antwort von mir Papier in die Hand gedrückt. Darin kann er dann nachlesen, wie es in den Legebatterien zugeht und was dort verfüttert wird und welche Medikamente eingestzt werden. Am Ende lade ich sie dann ein, sich meinen Stall und Auslauf und Hühner anzusehen. Anschließend kaufen 90% (!) derjenigen die Eier bei mir und für meinen Preis.

also zu den Eiern muß ich doch auch noch meinen Senf dazu geben. Da ich die letzte Zeit sehr viele Eier von Lieben bekomme, habe ich einen Teil an Freunde verschenkt. Die Rückmeldungen waren immer: So gute Eier haben wir noch nie gegessen. Die Dotter haben eine tolle Farbe und der Kuchen sieht aus, als ob Safran drin wäre.

Gerade eine Freundin, die mir erzählte, daß sie keine Eier mehr kaufen würde, weil sie einfach nicht mehr schmecken würden, war sehr begeistert. Außerdem stinken unsere Eier nicht beim kochen, wie viele aus dem Supermarkt. Ich denke, wenn die Verbraucher, zumindest die, die noch einen Geschmackssinn haben, die Möglichkeit haben andere Eier zu probieren, zahlen sie jeden halbwegs vernünftigen Preis. Die letzte Zeit werde ich häufiger gefragt, ob ich nicht Eier verkaufen möchte.

Momos Eier-Seite

Herkunft, Kennzeichnung, Tipps, Geschichte

E ier bei Momo sind immer Bio-Eier. Das heisst, keine irritierenden Bezeichnungen wie "Freiland" oder "kontrolliert". Unsere Bio-Eier sind von Hühnern, die Futter aus kontrolliert biologischem Anbau bekommen und die Mädels können raus aus dem Stall wann immer sie Lust dazu haben.

Unsere Eier sind folgender Herkunft:

- Naturland-Hof Alpermühle, aus dem Oberbergischem Land.

- Biolandhöfe Altfeld sowie Wening haben ihren Sitz im Münsterland.

Siehe rechte Spalte, Steckbriefe, Fotos und Links.

N eu hinzu gekommen sind die Eier von der Bruderhahn-Initiative. Hier werden die männlichen Küken nicht getötet, aber das ist - wie alles im Leben - erstens nicht einfach und zweitens nicht das Ende der Fahnenstange. Aber politisch korrekter.

–> Die Eier-Schalen-Farbe

Was macht ein Bio-Ei aus?

Bio-Eier stammen von Hühnern, die mit Bio-Getreide und Bio-Hülsenfrüchte gefüttert werden. Sojaschrot, der preiswert importiert (Genetisch manipuliert, Monsanto lässt grüssen, Urwaldrodung in Brasilien. ) wird und zur Fütterung von konventionellen Hühnern eingesetzt wird, ist beim Bio-Bauern ebenso verboten wie gentechnisch veränderte Zutaten. Hühnerfutter, wie die Natur es gibt:

• regional erzeugtes Bio- Getreidefutter

• rein pflanzliches Futter

• ohne Antibiotika, Dotterfarbstoff, Medikamente und synthetische Leistungsförderer

• Viel Raum, tiergerechte Haltung

Bio-Eier erkennt man am Bio-Logo. Sowie anhand des Stempels auf dem Ei: Beginnt der Erzeugercode mit einer „0“, so handelt es sich um einen Bio-Betrieb. Die zusätzliche Angabe „Bioland“ oder „Naturland“ weist auf den höheren, besseren Bio-Standard hin. Die EU-Richtlinie allein ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber nicht ausreichend.

Ein weiterer Hinweis auf ein Bio-Ei: Aufgrund des Verzichts auf künstliche Farbstoffe im Futter ist das Eidotter bei Bio-Eiern meist hellgelb und nicht dunkelorange.

keine Medikamentenrückstände Bio-Eier werden regelmäßig auf Agrarchemikalien hin untersucht. Der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel gewährleistet, dass Bio-Eier schadstofffrei sind. Sie enthalten anders als konventionelle Eier auch keine Rückstände von Medikamenten, von Dioxin oder PCB.

• Aktiver Tier- und Umweltschutz

durch kurze Transportwege, artgerechte Haltung, biologischen Landbau

Die erste Zahl bezeichnet die Haltungsform. Eine „0“ für ökologische Erzeugung.

Es folgen 2 Buchstaben für die Herkunftsbezeichnung, zB „DE“ für Deutschland.

Schliesslich die Betriebs- und die Stallnummer.

• Junge Hühner legen in den ersten Monaten überwiegend kleine Eier in den Größen S und M.

• Ein Huhn im mittleren Alter legt mittelgroße Eier in nder Größe M und L.

• Ein erwachsenes Huhn legt dann große Eier in der Größe L und XL.

Dann gibt es noch XXL Eier, das sind doppeldottrige, sehr große Eier, wo zwei Eier mit einer Schale umhüllt sind.

Rund 80% der Eier entfallen auf die Größe L und M. Es passiert immer wieder, dass mal die eine oder andere Eiergröße nicht so verfügbar ist. Das liegt hauptsächlich am Lebensalter der Hühner und an der Jahreszeit.

Vor Ostern werden die M- Eier zum Färben gebraucht und stehen als frische Verkaufseier nicht zur Verfügung.

In den Sommerferien werden junge Hühner eingestallt, die von Herbst bis Frühjahr mittelgroße Eier legen und von Frühjahr bis Sommer hauptsächlich große Eier legen. In den Sommerferien werden die Althennen gegen Junghennen ausgetauscht und das „Eierjahr“ beginnt von vorne.

XL für Eier über 73 Gramm

L für Eier über 63 Gramm

M für Eier über 53 Gramm

S für Eier unter 53 Gramm

Das kleiste Ei ist das eines Kolibris mit 0,2 Gramm.

Nicht die Farbe des Gefieders legt die Hühnereierschalenfarbe fest, sondern die Farbe der „Ohrscheiben“, der Haut rund um den Gehörgang.

Doch warum haben wir nur braune Eier?

Das hat einen ganz handfesten Grund: Die Hühner, welche weiße Eier legen sind leicht und können hoch über jeden Zaun fliegen. Die Hühner, welche braune Eier legen sind gemütlicher, bleiben am Boden und „büxen“ nicht aus.

Die Bauern des Mittelalters zahlten ihre Pacht meist am Gründonnerstag und in Form von Eiern. Das letzte Ei, das die Bauern ihren „Herren“ zahlten, wurde Rot gefärbt. Daraus entstand der Brauch, Eier zu Ostern zu verzieren.

Wichtig ist, die Eier nicht warm zu lagern sowie Temperaturwechsel zu vermeiden. Denn wenn Kondenswasser auf der Schale entsteht wird die natürliche Schutzschicht des Eis abgewaschen.

Dass sich Eier keineswegs mit ihrer Schale gegen die Außenwelt abschirmen, erfährt beispielsweise derjenige, der sie zu lange lagert. Denn im Lauf der Zeit verdunstet die Flüssigkeit des Eis durch die Poren, die Luftblase am stumpfen Ende wird größer, die Eimasse geringer. Wenn man ein altes Ei schüttelt, kann man hören, wie der eingetrocknete Inhalt hin und her wackelt.

Weil die Schale luftdurchlässig ist, nehmen Eier auch schnell Gerüche aus der Umgebung auf, in der sie gelagert werden. Wer das weiß, kann unliebsame Überraschungen leicht verhindern.

Um den unverfälschten Geschmack der Eier zu erhalten, sollte man darauf achten, sie nicht in der Nähe von intensiv riechenden Lebensmitteln aufzubewahren.

Zu den missliebigen Nachbarn gehören beispielsweise Fisch, Käse, Essig, Südfrüchte und Gewürze. Auch Waschmittel, Kartoffeln und Zwiebeln sind keine gute Gesellschaft für Eier.

Außerdem mögen sie es gar nicht, fürs Kochen und Backen in der Nähe des Herdes gelagert zu werden. Denn die dort entstehenden Gerüche dringen natürlich ebenso leicht durch die Schale.

Wer es also nicht darauf angelegt hat, mit „ungewöhnlichen Aromen“ zu experimentieren, sollte die Eier im geruchsneutralen Karton aufbewahren und stark riechende Lebensmittel gut einpacken. Damit keine störenden Düfte wehen.

Zum Backen und Kochen können sie ohne Bedenken auch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus verarbeitet werden. Wichtig ist dann das gute Durchgaren des Gerichtes.

Gekochte und gefärbte Ostereier hingegen sind bis zu 6 Wochen haltbar.

Der beste Eiergeschmack allerdings stellt sich drei Tage nach dem Legen ein und bleibt dann zwei Wochen erhalten. Eiern sieht man es allerdings äußerlich nicht an, wie alt sie sind. Doch es gibt einige Methoden, mit denen sich überprüfen lässt, ob ein Ei vor kurzem gelegt oder schon länger gelagert wurde: und zwar ohne es deswegen zerschlagen zu müssen.

Für den bekanntesten Test benötigen Sie nur ein Glas mit Wasser, in das Sie das Ei legen. Sinkt es zu Boden, handelt es sich um ein ganz junges Exemplar; auch wenn sich das stumpfe Ende leicht aufrichtet, haben Sie es noch mit einem frischen Ei zu tun. Alt ist es allerdings, wenn es an der Oberfläche schwimmt.

Die Erklärung dafür: Bei frischen Eiern liegt die Größe der Luftkammer am stumpfen Ei- Ende unter 6 Millimeter. Je älter das Ei, desto größer die Luftkammer, weil mit der Zeit durch die poröse Eischale Flüssigkeit verdunstet. Da so die Eimasse abnimmt, kann man ein altes Ei auch durch Schütteln nahe am Ohr entlarven: Der geschrumpfte Inhalt „poltert“ hin und her.

Der Wasser- Test lässt sich übrigens auf die Spitze treiben, indem Sie auf einen Liter 100 bis 120 Gramm Kochsalz geben. Dadurch steigt die Tragfähigkeit des Wassers und nur gerade dem Nest entnommene Eier bleiben am Boden liegen. Sind sie einen Tag alt, schweben sie bereits frei über dem Glasboden. Nach sechs Tagen kommen sie der Oberfläche nahe, danach gehen sie gar nicht mehr auf Tauchstation. Je mehr Kochsalz im Wasser aufgelöst wird, desto unbarmherziger fällt

dieser Test aus.

Für den unmittelbaren Verzehr eignen sich allerdings selbst solche Eier, die schon vier Wochen alt sind. Und sogar Eier, die sich beim Test als Meisterschwimmer entpuppen, können noch ohne Bedenken zum Backen verwendet werden– sofern sie nicht unangenehm riechen.

Frische Eier

im Winter legten die Hühner nicht genügend, um den Bedarf für die kalte Jahreszeit und fürs Fest zu decken. Das lag vor allem an den äußeren Umständen der Haltung- häufig fehlten auf den Höfen ideale Hühnerställe.

Die Tiere verfügten zwar über genügend Auslauf, hatten im Herbst und Winter aber keinen geschützten Aufenthaltsraum. Die Ställe waren kalt, nass und dunkel, die Hühner Zugluft ausgesetzt. Das mochten die Tiere überhaupt nicht und legten daher nur noch wenige Eier. Deshalb wurden bereits in den Monaten August und September Eier für die Weihnachtsbäckerei eingelagert.

Zur Lagerung wickelte man die Eier in feines Seidenpapier und legte sie dicht aneinandergepackt in einen kühlen, trockenen dunklen Raum. Größere Mengen wurden auch in Flüssigkeiten wie Kalkwasser oder Natronwasserglas konserviert. So gelagert behielten die Eier ihre guten Backeigenschaften für mehrere Monate.

Heute sind selbst im Winter genügend tagesfrische Eier aus artgerechter Haltung erhältlich. Dies deshalb, weil die Bio-Hühner bessere Lebensbedingungen als früher geboten bekommen. Die Ställe sind isoliert und daher warm und trocken, reichlich Einstreu trägt zum Wohlgefühl bei. Aus diesem Grund bleiben die Tiere den Winter über fleißig.

Daran ist in diesem Fall mit Sicherheit nicht das Ei schuld, sondern der Löffel, wahrscheinlich ein silbernes Exemplar. Silberlöffel aber vertragen sich grundsätzlich nicht mit Eiern.

Das liegt an einem chemischen Vorgang: Beim Kochen wird im Ei Schwefelwasserstoff freigesetzt, der mit dem Silber des Löffels reagiert. Der läuft schwarz an, ein neuer Stoff entsteht- Silbersulfid. Das Ei wird damit ungenießbar.

Genauso verhält es sich, wenn gekochte garnierte Eier auf einem Silbertablett serviert oder Frühstückseier mit Silbermessern geköpft werden. Was sonst zu einer feinen Gesellschaft gehören mag, verdirbt hier den Geschmack.

Perfekten Eigenuss versprechen dagegen Löffel aus Horn, Knochen oder Plastik. Bereits seit Menschengedenken wird Horn und Knochen zur Herstellung von Besteck und anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs verwendet. Es soll allerdings nicht in der Spülmaschine, sondern nur mit lauwarmem Wasser gereinigt werden.

Geschmacksneutral wie Horn ist auch ein Löffel aus Plastik. Wer es gern edler mag, kann auch Eierlöffel aus Perlmutt verwenden. Das Material wird aus den Schalen großer Muscheln gewonnen. Auch Löffel aus Edelstahl gelten mittlerweile als geeignet. Die Palette der Möglichkeiten reicht also von ganz schön edel bis preiswert und schlicht- je nach Geschmack und Geldbeutel. Nur das Tafelsilber, das passt nicht zum Ei.

Wahre Glaubenskriege werden bis heute auch darüber ausgefochten, wie man mit Anstand an den köstlichen Inhalt eines gekochten Eis rankommt- durch köpfen oder aufklopfen?

Früher galt es als übler Verstoß gegen die Tischsitten, ein Ei zu köpfen. Eier durften nicht mit dem Messer in Berührung kommen. Ein solches „Schneideverbot“ galt auch für Gemüse und andere Speisen, denn die nicht anlaufgeschützten Messerklingen liefen bei der Berührung mit manchen Säuren schnell blauschwarz an- was nicht nur unappetitlich aussah, sondern sich auch auf den Geschmack der Speisen auswirken konnte. Also wurde das Ei an seiner Spitze mit einem Löffel aufgeklopft und der obere Teil abgehoben oder gepellt. Diese Methode gilt bei vielen noch heute als einzige der Etikette entsprechende Variante.

Manche sehen es aber lockerer. Nachdem das Anlaufen in Zeiten von Edelstahlmessern Schnee von gestern ist, gestattet Inge Wolf auch das Köpfen- aber nur für Geübte, „damit der Eihut nicht wie eine Rakete über den Tisch fliegt“, wie die Vorsitzende des „Arbeitskreises Umgangsformen International “ schreibt.

Außerdem rät Inge Wolf: „Dosieren Sie Ihren Hieb genau und setzen Sie ihn auch ziemlich weit oben an. Sonst besteht die Gefahr, dass noch flüssiges Eigelb wie Lava bei einem Vulkanausbruch nach allen Seiten herunterfließt.“ Wer angesichts solcher Bilder die dezente Variante mit aufklopfen und pellen bevorzugt, sollte um ein Phänomen wissen: Bei allzu frischen Eiern lässt sich die Schale kaum vom Eiweiß lösen. Auch wer sein Ei gern aufs Brot schneidet, stellt bei zu frischen Exemplaren fest, dass das Eiweiß abbröckelt, gleichgültig, ob es nun fünf oder zehn Minuten gekocht hat.

Eier-Becher

Vielleicht sind Eierbecher deshalb schon bei den Römern bekannt gewesen. Erst seit dem 17.Jahrhundert tauchen sie regelmäßig in mitteleuropäischen Adelskreisen auf, natürlich aus edlem Material wie Gold und Silber, mit Juwelen verziert. Becher aus Silber gehören immer noch zu den traditionellen Geschenken, etwa zu Taufen.

Die heutige Form der Eierbecher mit der runden Öffnung, in der das Ei „thront“, begann ihren Siegeszug von Frankreich aus. Während einer Übergangszeit gab es in Deutschland wendbare Becher mit einer runden und einer ovalen Öffnung. Denn hier zu Lande legte man damals noch das kaum gekochte Ei längs in das Gefäß und löffelte es nach dem Aufklopfen nicht aus, sondern tunkte Brot hinein, bis die Schale leer war.

Um Flüssiges ging es auch bei zweckentfremdeten Eierbechern, in denen ein Apotheker aus New Orleans sein Brandweingemix servierte. Da die Amerikaner das französische Wort für Eierbecher,„coquetier“, nicht aussprechen konnten, machten sie „cocktail“ daraus- so jedenfalls will es die Legende.

Heute zählen Eierbecher zu Kultobjekten, beispielsweise das „Huhn Sonja“, der klassische DDR-Eierbecher von Sonja-Plastik. Die Vielfalt der Aufbewahrungsmöglichkeiten bildet ein Paradies für Sammler: aufblasbare Mini- Schwimmringe, Basketballkörbe aus Draht, Kunst-off-Hände, Ufo-Becher stellen mittlerweile die schlichteren Varianten mit aufgedruckten Ansichten von Ferienorten oder Hotels in den Schatten. Doch für welches Modell auch immer Sie sich entscheiden: Es kommt vor

allem auf dessen Inhalt an.

Ob ein Ei einfach zu schälen ist oder nicht, hängt allein mit der Frische des Eis zusammen. 7 bis 14 Tage nachdem das Ei gelegt wurde lässt es sich am besten schälen.

Denn was die Tiere futtern, bestimmt nicht nur die Farbe des Eidotters, sondern auch, ob ein Ei mundet oder nicht. Es ist erstaunlich, welche Folgen der Speisezettel der Hühner für den Eigeschmack haben kann. Das werden vor allem diejenigen bestätigen, die sich an früher erinnern, als noch Fischmehl im Hühnerfutter verwendet wurde- mit den entsprechenden Folgen für das Aroma des Eis. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Heute gilt, was schon das Buch „Geflügelzucht“ im Jahr 1924 hervorhob: „Den feinsten Geschmack haben die Eier derjenigen Hühner, welche viel zartes Grün und Körner fressen“.

Frisch geschrotetes Futter und genügend Auslauf mit einem ausgewogenen natürlichen Nahrungsangebot, vor allem eisenhaltige Grünpflanzen, z.B.Brennesseln, führen zu einem gesunden, schmackhaften Ei.

Auf diese Weise werden Fehler in der Fütterung vermieden, die zu Geschmacksveränderungen führen können. Bekannt sind solche Effekte, wenn altes Futter ranzig oder falsch zusammengesetzt ist, etwa durch zu hohe Bestandteile an Raps und Ackerbohnen. In den alten Geflügelzuchtbüchern aus dem frühen 20.Jahrhundert wird außerdem davor gewarnt, dass die Eier einen muffigen Geschmack annehmen, wenn die Hühner sehr viele Maikäfer fressen! Und selbst eine andauernde Fütterung mit Zwiebelresten würde ihre Spuren hinterlassen.

Es kommt also auf die richtige Mischung des Futters und seine einwandfreie Qualität an.

Es geschieht selten, aber doch immer mal wieder: Sie schlagen Ihr Frühstücksei auf und verziehen sofort die Nase- es stinkt nach Fisch! Die Erklärung dafür ist schnell zur Hand: „Fischmehl, die haben die Hühner bestimmt mit Fischmehl gefüttert!“

Wissenschaftler vom „Institut für Tierzucht“ der „Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft“ haben eine Erklärung gefunden. Verursacht wird der Fischgeruch von dem Stoff Trimethylamin (TMA). Die TMA-Vorläufersubstanzen sind in vielen Futtermitteln enthalten, nicht nur im Fischmehl.

In der Regel sorgt die Verdauung der Hühner dafür, dass TMA im Darm zu TMA-Oxid umgewandelt wird und geruchlos den Körper verlässt. Bei manchen Tieren aber klappt das nicht, und zwar nur bei solchen, die braune Eier legen. Wegen einer genetisch bedingten Stoffwechselstörung wird bei diesen Hühnern das TMA nicht verarbeitet und landet im Eidotter. Bei weißschaligen Eiern ist das Problem dagegen unbekannt.

Deswegen muss man aber jetzt nicht die Farbe wechseln. Denn die Zuchtexperten gehen neue Wege: Die braun legenden Hühner werden erstmal auf den Stoffwechsel-Defekt getestet. Wenn sie die Störung in sich tragen, werden diese Hennen nicht weitergezüchtet und können so die Anlagen nicht vererben. Auf diese Weise soll das Phänomen nach und nach völlig verschwinden.

Dann müssen auch die Genießer braunschaliger Eier nicht mehr fürchten, am Frühstückstisch überrascht zu werden.

Das Gelbe vom Ei

Längst ist es sprichwörtlich geworden, das „Gelbe vom Ei“. Dass es aber manchmal gar nicht so gelb ist, wie der Volksmund sagt, sondern eher orange oder noch dunkler, wirft immer wieder Fragen auf.

Das Wichtigste gleich vorweg: Einfluss auf den Geschmack des Eis hat die Dotterfarbe nicht. Dennoch besitzt sie Bedeutung, was die optischen Vorlieben der Konsumenten angeht. So mögen die europäischen Kunden eine eher dunkle Farbe, während beispielsweise in den USA ein helles Gelb bevorzugt wird. In der konventionellen Hühnerhaltung ist es kein großes Problem, die gewünschte Schattierung zu erzielen- dem Futter werden einfach synthetische Farbstoffe zugesetzt. Das ist bei unseren Bio-Eiern ausdrücklich verboten.

Sie erhalten ihre Dotterfarbe durch die natürlichen farbgebenden Stoffe im Bio-Futter, allen voran durch Mais und Weizen: Mais erzeugt ein kräftiges, Weizen ein helleres Gelb. Das Grün im Auslauf sowie Luzernegrünmehl machen sich kaum bemerkbar, da sich die Hühner in erster Linie vom Getreidefutter ernähren.

Unterschiede ergeben sich jedoch bei der Futtermischung. Weil die Hennen bei uns in kleinen Gruppen gehalten werden, ist nicht jede Schrotung und Mischung identisch. Außerdem sorgen die Tiere selbst dafür, dass Eigelb nicht gleich Eigelb ist. Denn die starken Hennen dominieren die Futterplätze und picken sich die dicksten gelben Brocken heraus.

So kann die Dotterfarbe auch innerhalb einer Hühnerherde unterschiedlich sein. Bio-Eier sind eben kein standardisiertes Massenprodukt. Sie werden in kleinen Haltungen unter natürlichen Bedingungen gelegt.

Hierher rühren die Unterschiede bei Geschmack und Dotterfarbe, die in der konventionellen Hühnerhaltung so nicht zu entdecken sind.

Dass sich oft sogar die Jahreszeiten auf die Farbe der Eidotter auswirken, zeigt sich vor allem im September. Dann hängt der haushohe Holunderstrauch voller schwarzer Beeren- ein gefundenes Fressen für die Hühner. Falls das Gelb Ihres Frühstückseis also einmal eher Dunkelgelb leuchtet, wissen Sie, was im Auslauf auf dem Speiseplan stand.

In der Handelsklasse A soll das nicht vorkommen, deshalb geben wir kostenlosen Ersatz.

Vor allem das Eiklar besitzt vielfältige Eigenschaften, die z.B. bei Enteneiern fehlen. Das weiß jeder, der einmal versucht hat, Eiklar von Enteneiern zu Schaum zu schlagen: ein Vorhaben, das auch nach stundenlangen Mühen nicht gelingt.

Im Hühnereiklar dagegen stecken Proteine, die beim Schlagen gerinnen und dem Schaum Festigkeit geben. Diese Bindekraft wurde auch zur Herstellung von Farben genutzt. Und bis heute setzen Winzer bei der Weinherstellung frisches Eiklar ein, um zu herbe Weine milder zu machen, ohne deren Geschmack zu verändern- eine Technik, die schon die alten Römer kannten.

Mit rund 58 Prozent ist das Eiklar Hauptbestandteil eines Hühnereis. Es umgibt schützend den Eidotter, aufgeteilt in vier Schichten. Beim Aufschlagen lassen sich zumindest zwei deutlich unterscheiden: Unmittelbar am Dotter sitzt zähflüssiges Eiklar, die äußere Schicht weist dagegen eine dünnere, wässrige Beschaffenheit auf.

Für viele gilt der Zustand des Eiklars als Altersindikator: Läuft beim Aufschlagen das Eiweiß weit auseinander, ist das Ei alt; bei frischen Eiern zerläuft das dünne Eiklar weniger.

Doch wie bei jeder Faustregel gibt es auch hier Ausnahmen. Denn vor allem im Sommer läuft das Eiklar auch bei frischen Eiern weiter auseinander als im Winter. Das liegt am Durst der Hühner: Wenn es heiß ist, trinken sie größere Mengen Wasser als sonst im Jahr- was sich beim Eiklar niederschlägt, das wässriger wird.

Das haben schon unsere Großmütter beobachtet. Nicht umsonst heißt es im Volksmund: Im Sommer genügen drei Eier, um die Pfanne zu füllen, im Winter braucht es fünf. Natürlich muss zusätzlich beachtet werden, dass in der warmen Jahreszeit der Alterungsprozess der Eier schneller abläuft.

Damit sind aber immer noch nicht alle Geheimnisse ums Eiklar gelöst. Denn auch das Alter der Hühner beeinflusst die Konsistenz des Ei-Inhalts: Sind die Tiere jung, ist das Eiklar zäher und löst sich mitunter schlecht aus der Schale; bei älteren Hennen fällt es insgesamt dünner aus.

Nicht nur, weil es sich dabei um einen beliebten Snack handelte, sondern auch, weil Sol- Eier dem Alkohol „Substanz“ entgegensetzten.

Inzwischen beginnt in der Gastronomie die Renaissance des Sol- Eis und zunehmend werden die Leckerbissen auch auf Partys angeboten– nicht nur zu Silvester. Sol- Eier können jedes Grillfest und jede Party bereichern. Vor allem lassen sie sich mit geringem Aufwand schon Tage vor der Feier zubereiten.

Das „Sol“ im Namen steht für „Sole“, ein Wort,das stark salzhaltiges Wasser bezeichnet, aus dem in Salinen oder auf Gradierwerken Salz gewonnen wird.

Im Zusammenhang mit Eiern geht es bei Sole aber um Salzbrühe zum Einlegen. Das war früher eine beliebte Möglichkeit, Lebensmittel über längere Zeit aufbewahren zu können. Denn sehr salzige Lebensmittel bieten Mikroorganismen kaum Möglichkeiten zum Wachstum und sind lange haltbar.

Heute gelten Sol- Eier als Delikatesse, die sich leicht selbst herstellen lassen. Es gibt viele Rezeptvarianten, daher nur eine Anleitung als Beispiel:

• 3 bis 4 getrocknete Chilischoten

oder 1 kleinere Zwiebel

Für die Sole das Wasser mit den Zutaten aufkochen und zehn Minuten bei kleiner Flamme köcheln.

Eier in ein Glas legen, den Sud durch ein Sieb darübergießen und abkühlen lassen.

Das Glas verschließen und an einen kühlen Ort stellen. Zwei Tage lang sollten die Eier mindestens durchziehen, nach vier bis fünf Tagen schmecken sie am besten.

Zum Essen das Ei schälen, halbieren, das Eigelb vorsichtig herausnehmen und die Grube mit Essig, Öl, Senf oder einer eigenen Soßenkreation füllen. Dann das Eigelb wieder aufsetzen und ab damit in den Mund.

Einen guten Appetit und schöne Gartenfeste!

15 Eier der Größe L wiegen zusammen 1 Kilo.

Angenommen ein Ei kostet 35 Cent, dann kostet ein Kilo Eier 5,25 Euro.

Das ist nicht viel.

Kein Ei im Haus? Vegane Ernährung?

2 Esslöffel Sojamehl ersetzen ein Ei in Ihrem (Back-)Rezept.

Der Energiefaktor, den das Huhn zur Herstellung eines Eis verbraucht, liegt irgendwo zwischen 4 und 7, das heisst dass die 4- bis 7-fache Menge an Getreide-Energie verfüttert wird, um entsprechende Eier-Energie zu erhalten. Andere tierische Produktionen benötigen die 9- 15-fache Energie.

im Hühnerei je 100g essbaren Anteils, circa:

Energie 155 kcal - 646 kl

Eiweiss 13g - Kohlenhydrate 1g - Fett 11g

Vit.A 0,27 - Vit.E 2,02 - Vit.K 0,05 - Vit.B1 0,1

Vit.B2 0,31 - Vit.B6 0,08 - Folsäure 0,07

Mineralstoffe in mg

Natrium 144 - Kalium 147 - Calcium 56 - Phosphor 216

Magnesium 12 - Fluor 0,1 - Eisen 2,1-

Masthühner und Legehennen sind unterschiedliche Rassen. Männliche Küken von Legehennen sind nicht zur Mast geeignet. Sie benötigen zB die 4-fache Menge Futter und bringen weniger Fleisch.

Die Bruderhahn- Initiative fängt die Mehrkosten der etwa 5–monatigen Aufzucht der wenig mast-geeigneten Hähnchen durch einen Aufschlag von ein paar Cent pro Ei auf. Das Fleisch der Hähnchen nimmt der Babynahrungshersteller Holle ab. Die Betriebe müssen zusätzlich Bioland- oder Demeter-zertifiziert sein, zu 100% Biofutter einsetzen und auf den Einsatz von Antibiotika verzichten.

Zudem gibt es weitere Forschungsarbeiten. Seit vielen Jahren sucht die Geflügelbranche nach einer Lösung, schon im ungeöffneten Ei das spätere Geschlecht zu bestimmen, so dass erst gar keine Hahnenküken schlüpfen. Nicht benötigte Eier mit männlichen Embryonen könnten bereits nach der Hälfte der üblichen Brutzeit von drei Wochen aus der Wärmekammer entsorgt werden, was zudem Energie spare.

07/2013: Zum Thema Töten von Hähnchenküken bei Biolegehennen

gibt es ein neues Forschungsergebnis. Es gibt heute in der Biobranche ja zum einen den Lösungsansatz, das Töten von Hahnenküken bei den Legehennen zu vermeiden, indem die Hähne als Bruderhahn (siehe weiter unten) aufgezogen werden. Naturland hat ausserdem noch ein Projekt mit französischen Zweinutzungshühnern auf den Weg gebracht. Beide Lösungswege haben das gemeinsame Problem, dass die Hähne als Schlachtkörper nicht den Erwartungen der Kunden entsprechen. Die Eier sind dann zwar ethisch einwandfrei produziert, doch den mageren Bruderhahn will keiner kaufen.

Seit vielen Jahren sucht die Geflügelbranche nach der Lösung, schon in der Brüterei, im ungeöffneten Ei das spätere Geschlecht zu bestimmen, so dass erst gar keine Hahnenküken schlüpfen.

Wissenschaftler der Katholischen Universität Leuven in Belgien haben nun eine Methode entwickelt, mit der sich das Geschlecht von Hühnerembryonen bereits im Ei bestimmen lässt. Wie die Universität kürzlich mitteilte, macht sich das Forscherteam um Dr. Bart De Ketelaere dabei die Wechselwirkungen zwischen Licht und Materie zunutze. Vereinfacht dargestellt wird das Ei durchleuchtet und anhand der unterschiedlich gebrochenen Wellenlängen des Lichts das Geschlecht des Embryos bestimmt. Nach den Erläuterungen der Wissenschaftler wurde die nicht-invasive Methode mehrfach im Brütprozess geprüft und lieferte ab dem elften Bruttag bei braunen Hennen zu 98 % richtige Ergebnisse.

Der große Vorteil dieser Technologie bestehe in der Kombination von Schnelligkeit und Präzision, was sie für den Praxiseinsatz tauglich mache. Nicht benötigte Eier mit männlichen Embryonen könnten bereits nach der Hälfte der üblichen Brutzeit von drei Wochen aus der Wärmekammer entsorgt werden, was insbesondere Energie spare. Zudem könnte auf das standardmäßige Töten der männlichen Küken verzichtet werden.

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Überraschungseier

Überraschungseier sind Süßigkeiten, von denen eine ungeheure Faszination ausgeht

Dass Überraschungseier eigentlich für Kinder erdacht wurden, erscheint logisch. Doch immer mehr Erwachsene entdecken diese interessanten Süßigkeiten für sich. Grund dafür sind die unzähligen Sammelfiguren, die teilweise im Laufe der Jahre richtig wertvoll werden.

Kinder und Erwachsene lieben Überraschungseier gleichermaßen. Dabei steht nicht einmal die Süßigkeit im Vordergrund. Das eigentliche Objekt der Begierde ist das darin versteckte, kleine Spielzeug. Was für Kinder einfach nur ein spannendes Spielzeug ist, wird für viele Erwachsene zum wertvollen Sammlerobjekt. Jedes Ei enthält ein kleines Spielzeug aus einer bestimmten Serie, die Sammler möglichst vollständig besitzen wollen.

Bei Kindern ist diese kleine Aufmerksamkeit jederzeit willkommen. Ihre Augen glänzen, wenn sie ein Ei geschenkt bekommen. Es wird geschüttelt, geraten, was sich darin befinden könnte und schließlich ganz vorsichtig geöffnet. Dass die Schokolade, aus der das Ü-Ei gemacht ist, nur eine nebensächliche Rolle spielt, erscheint irgendwie untypisch für Kinder. Doch das Wichtigste am ganzen Ei ist tatsächlich das darin enthaltene Spielzeug. Meist muss es vor dem Spielen erst zusammengebaut werden. Die Bastelanleitung liegt dem Spielzeug klein zusammengefaltet bei. Sie ist in Bildern dargestellt, sodass auch die Kleinsten mühelos in der Lage sind, den Ablauf richtig zu deuten. Ist das kleine Spielzeug erst einmal fertig gestellt, ist die Freude groß. Dann ist es endlich soweit und der Spielspaß kann beginnen.

Für Erwachsene stellen Überraschungseier ein interessantes Sammlerobjekt dar. Besonders begehrt sind die Serien aus handbemalten Figuren, die vollständig in ein paar Jahren schon ein kleines Vermögen wert sein könnten. In Katalogen können die begeisterten Sammler den Wert ihrer Stücke nachschlagen. Eine große Resonanz erfahren Sammlerbörsen, auf denen sich alles um die kleinen Spielzeuge dreht. Dort sind Sammler aus den verschiedensten Regionen zu finden, die alle nur ein einziges Ziel vor Augen haben. Sie alle wollen möglichst wertvolle Stücke zum Schnäppchenpreis ergattern, um die eigenen Kollektionen zu vervollständigen. Das eine oder andere Schnäppchen lässt sich auch auf Auktionen machen, auf denen die kleinen Spielzeuge aus dem Ü-Ei im Mittelpunkt stehen. Außenstehende werden überrascht sein, zu welchen Preisen die kleinen Schätze teilweise versteigert werden. Dass Menschen so viel in das Objekt ihrer Begierde investieren, erscheint schwer nachvollziehbar. Doch wer ein richtiger Sammler ist, dem ist kein Preis zu hoch, um seine Sammlung zu ergänzen. Der Wert einer Sammlung steigt noch an, wenn neben den Figuren auch noch die Bastelanleitungen unversehrt vorhanden sind.

Die Hersteller von Süßigkeiten lassen sich immer neue Dinge einfallen, um besonders Kinder zu begeistern. Deshalb war es nur eine Frage der Zeit, wann das Prinzip der Ü-Eier von anderen Herstellern abgewandelt wird. Im Handel sind derzeit verschiedene Formen von Eiern zu finden, die alle mit einer Überraschung versehen sind. Es gibt neben den Klassikern zum Beispiel Sandmann-Eier, Eier, die sich mit dem Thema Disney's Princess befassen und Eier, die Winnie Pooh-Figuren enthalten. Die Themenvielfalt ist grenzenlos. Doch egal wie unterschiedlich die Themen auch sein mögen, haben sie doch alle etwas gemeinsam. Sie bringen genau wie die klassischen Überraschungseier Spannung, Spiel und Schokolade.

Überraschungseier versprechen Spannung, Spiel und Schokolade. Doch was für Kinder einfach ein nettes Spielzeug ist, wird für einige zum begehrten Sammlerobjekt.

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was kosten 4 eier?

ja also bei uns zuhause muss ich (16) für mich selbst sorgen also ich bekomme geld und kaufe für mich ein. ja und gestern der so habe ich von meiner mama 4 eier sozusagen geklaut :D und jetzt verlangt sie 1 euro dafür . sind 4 eier wirklich so teuer.das kommt mir komisch vor.

14 Antworten

Je nachdem wo die Eier gekauft wurden und was für Eier das sind (Bioei, Bodenhaltung. )kann das schon sein

passt schon, wenns nicht grade die billigsten eier waren

gute regelungen bei euch zu hause, werde ich ab sofort auch einführen, ich habe ihm schon das leben geschenkt, das muss reichen an zuwendung, für den rest kann er bezahlen.

Das kommt auf die Eier an. Bioeier sind teurer als die aus der Legebatterie. Ich denke mal, 1 euro ist realistisch.

Es sollte ein Ei ca 0,40 kosten und es sollte auch nur noch Freilandeier geben alles andere ist Tierquaelerei

Ich finde es ja gut, wenn Kinder zur Selbstständigkeit erzogen werden. Aber was deine Mutetr macht geht doch ein bisschen zu weit.

eigentlich ist es total toll,glaub mir. also ich bekomme 30 euro und kann sogar mit ihr zusammen einkaufen gehen mit dem auto also.ich habe garkeine nachteile und es gibt bei mir immer das zu essen was ich mag :)

wieso? der Fragesteller scheint ja alt genug zu sein, im Internet rumzumachen. Kann er sich auch die Eier selber braten.

bei uns kosten 10 Eier 1.29 €wenn du 1,29 durch 10 teilst kommt pro Ei 0,13ct raus wen du das mit 4 eiern multiplizierst kommt 0.52 raus. also musst du 0.52 € bezahlen

Die Eier bei euch bekommt er aber nicht als ERsatz! Er mus zahlen, was seine Mutter für neue Eier bei ihnen am Ort braucht. UND eigentlich muss er los und sie kaufen, sonst kann sie das Taxi zum REWE noch obenaufschlagen!!

ich bin ein mädchen.

Im Durchschnitt kosten 10 Eier 1.80 bis 2.00 €. Da bist Du mit einem Euro für 4 Stck. recht gut weggekommen.

pro ei 1 euro oder für alle 4?

Sei Froh das sie Dich nicht auch noch wegen Diebstahl anzeigt und bezahle den €.

naja wieso sollten die nich so teuer sein?;D

Der Preis ist wohl ok, Klauer aber garnicht! Sei froh, daß es beim Bezahlen geblieben ist.

sie hat ihrer mutter die eier aus dem kühlschrank genommen, also wenn du das diebstahl nennest.

streng genommen ist es Unterschlagung.

Aber eine Straftat ist es so oder so.

Ich nehme an, es gab Gründe, daß die Regel aufgestellt wurde, daß sie/er selbst für sich einkaufen soll. Wenn man dann trotzdem das nimmt, was anderen gehört, was soll das sonst sein, als Klauen?

Ja das ist Marktwirtschaft :-)

Erstmal, bist 16 und musst alles selber machen :D Krank und Gut :D naja ein 10er Pack eier kostet bei uns 2€d.h. 1=20 Cent; 4=80Cent

kommt schon hin, die 20 cent sind strafe für's klauen ;D

Komisch. Du kaufst für Dich selbst ein, aber Du weißt nicht, was Eier kosten?

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Fabergé-Ei: Das millionenschwere Glück des Schrotthändlers

Fabergé-Ei Das millionenschwere Glück des Schrotthändlers

Quelle: dpa/tm cs

E in Schrotthändler aus den USA hat britischen Medienberichten zufolge auf einem Flohmarkt ein Fabergé-Ei im Millionenwert zum Spottpreis ergattert. Der Mann habe das goldene Ei für 13.000 Dollar (knapp 10.000 Euro) auf einem Trödelmarkt im Mittleren Westen der USA gekauft. Die britischen Medien beriefen sich auf den Londoner Kunstexperten Kieran McCarthy.

Der Händler wollte das künstlerisch gestaltete Ei ursprünglich zum Materialwert weiterverkaufen – bekam aber nicht mehr als seinen Einkaufspreis geboten. So tippte er die Worte „Ei“ und „Vacheron Constantin“ – den Namen der Uhr, die sich in dem Kunstwerk befindet – in die Internet-Suchmaschine Google.

Auf diese Weise kam ein Prozess in Gang, der den Mann zum Londoner Fabergé-Experten Kieran McCarthy führte und ihn schließlich zum Millionär machte. Der Wert des Kunstwerks wird auf rund 24 Millionen Euro geschätzt.

„Unglaublichster aller Funde“

Das Ei, vom Petersburger Hof-Kunstschmied Carl Peter Fabergé gefertigt, hatte Zar Alexander III. im Jahr 1887 seiner Gemahlin Maria Fjodorovna zu Ostern geschenkt.

McCarthy, der das Ei nach eigenen Angaben auf einem Küchentisch in einem kleinen Ort im Mittleren Westen in Augenschein genommen hat, bezeichnete es den Berichten zufolge als „unglaublichsten aller Funde“.

McCarthy kaufte das Ei im Auftrag eines privaten Sammlers an. Es soll Mitte April für einige Tage in London ausgestellt werden.

Panorama Gute Seele
  • Von Hannes Stein
  • 21.09.2015

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