Fibronil Belastete Eier auch in deutschen Supermärkten
Den Überwachungsbehörden in Belgien und den Niederlanden zufolge wurde in Legehennenbeständen das nicht zugelassene Biozid Fipronil eingesetzt. 2,9 Millionen Eier wurden nach NRW geliefert, circa 875.000 gelangten in den Handel. Wir sagen Ihnen, was Sie als Verbraucher wissen müssen.
Fipronil ist ein Phenylpyrazol, das zumeist als Pflanzenschutzmittel und Biozid zur Bekämpfung von Parasiten gebraucht wird. Auch in der Tiermedizin kommt es bei Hunden und Katzen zum Einsatz, um diese vor Flöhen und Zecken zu schützen, die Anwendung bei lebensmittelliefernden Tieren wie Hühnern ist jedoch verboten. Die Überwachungsbehörden in Belgien und den Niederlanden haben jetzt allerdings gemeldet, dass der Stoff in dortigen Legehennenbeständen eingesetzt worden sei. Eier aus den betroffenen Betrieben wurden offenbar auch nach NRW geliefert. Von den circa 2,9 Millionen gelieferten Eiern gelangten gut 875.000 in den Handel.
Stempelaufdruck schafft Gewissheit
Die zuständigen Behörden rufen alle Eier mit dem Stempelaufdruck 1-NL 4128604 oder 1-NL 4286001 zurück. Die Eier wurden zwischen dem 09. und 21. Juli 2017 gelegt. Welche Vertriebswege die belasteten Eier nahmen und welche Märkte und Supermärkte tatsächlich betroffen sind, ermitteln zurzeit noch die Behörden.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung betont, dass bei Gehalten bis 0,72mg/Kilo Ei keine gesundheitlichen Risiken zu erkennen seien. Der höchste bei den nach NRW gelieferten Eiern nachgewiesene Fipronil-Wert habe bei 0,053 mg/kg gelegen, bei normalem Verzehr sei also von keinem gesundheitlichen Risiko auszugehen. Nichtsdestotrotz müssten die belasteten Lebensmittel aus dem Verkehr genommen werden. Das Land NRW wurde über das Schnellwarnsystem am vergangenen Freitag über die betroffenen Lieferungen aus den Niederlanden informiert, bereits am Samstagmorgen wurden die Packstelle im Kreis Borken überprüft und weitere Schritte zur Ermittlung der Vertriebswege und zum Rückruf der Eier eingeleitet.
Liste der Stempelnummern
Von amtlicher Seite aus bestätigte Eier mit Fipronil-Belastungen:
Eigenkontrollergebnisse mit erhöhten Fipronil-Werten:
Die Liste wird regelmäßig aktualisiert und umfasst die Stempelnummern von Eiern, die in Nordrhein-Westfalen in den Handel gelangt sind. Es ist jederzeit davon auszugehen, dass über Eigenkontrollergebnisse von Packstationen oder Erzeugern sowie über amtliche Ergebnisse noch weitere Eier-Stempelnummern hinzu kommen werden.
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Mindesthaltbarkeit Lidl ruft Omega-Eier zurück
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Welche Eier sind mit Fipronil belastet? Diese Nummern sind vom Rückruf betroffen
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Prüfnummern im Überblick
Düsseldorf. Auch in Deutschland wurden mit dem Insektengift Fipronil belastete Eier verkauft. Wir haben aufgelistet, wie die Supermärkte mit Eiern verfahren und bei welchen Prüfnummern Sie aufpassen müssen.
Franziska Hein Rheinland-Reporterin
Franziska Hein (heif) ist für RP online als Rheinland-Reporterin unterwegs.
Verbraucher können am besten selbst überprüfen, ob ihre Eier mit Fipronil belastetet sein könnten. Die niederländische Prüfbehörde hat die bislang 127 Kennungen auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Der entscheidende Bestandteil der Nummern ist die Kennung des Betriebs. Sie wird durch fünf Ziffern im Stempel angezeigt. Die erste Ziffer des Stempel hingegen informiert darüber, ob das Ei von einem Huhn aus Käfig, Boden, Freiland, oder Bio-Haltung stammt. Die beiden letzten Ziffern zeigen die Stallnummer an, falls es mehrere Ställe gibt. Diese Angaben sind für Verbraucher im Zusammenhang mit Fipronil nicht relevant, sie sind daher in der Liste der Behörde mit "X" gekennzeichnet. Wer Eier mit den folgenden Stempelnummern findet, sollte diese nicht verzehren und entsorgen.
- Eier mit diesen Codes sollen nicht von Kindern gegessen werden
- Die Liste aller niederländischen Betriebe, bei denen der Stoff nachgewiesen wurde (Stand: 8. August 2017):
Eier aus den Niederlanden mit folgenden Stempelnummern sind ebenfalls nachweislich mit Fipronil belastet und nach Deutschland geliefert worden:
Am Sonntag, 30. Juli, waren bereits rund 900.000 Eier vom Markt genommen worden. Eine Umfrage unserer Redaktion unter Supermarktketten ergab, dass unter anderem Kaufland und Lidl belastete Eier im Handel hatten. Auch Real teilte am Donnerstagabend mit, betroffen zu sein.
"Nach aktuellem Stand wurden einzelne Filialen von uns in NRW mit entsprechenden Eiern aus den Niederlanden beliefert. Wir haben die betroffenen Eier umgehend aus dem Verkauf genommen", teilte das Unternehmen mit.
Auch das Unternehmen Lidl teilt am Donnerstagmorgen mit, dass es belastete Eier im Verkauf hatte. Diese wurden nun entfernt. "Unsere Kunden können bei Lidl Deutschland gekaufte Eier jederzeit ohne Angabe von Gründen in unseren Filialen auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben", heißt es weiter in der Mitteilung.
Aldi Nord und Aldi Süd
Nicht eindeutig äußern wollte sich Aldi Süd. Aldi Süd erklärte auf Anfrage: "Bereits seit Anfang der Woche beziehen wir keine Eier aus Betrieben, bei denen der Einsatz von Fipronil bekannt ist oder deren Status unklar ist." Ob davor Eier aus betroffenen Chargen verkauft wurden, sagt das Unternehmen nicht.
Aldi Nord erklärte, man habe vorsorglich Eier aus den betroffenen Betrieben aus dem Verkauf genommen. Diese wiesen geringe Mengen von Fipronil auf, bei denen nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) allerdings keine Gesundheitsgefahr bestehe. Einen Rückruf gebe es derzeit nicht. Aktuell beziehe man keine Eier aus den betroffenen Betrieben in den Niederlanden. Kunden könnten bei Aldi Nord gekaufte Eier aber dennoch zurückgeben.
Rewe und Penny
In allen Rewe- und Penny-Märkten wurden Eier, die "NL" im Stempel tragen, aus dem Verkauf genommen. Bis auf Weiteres wolle man nur noch Eier aus Deutschland beziehen. Bereits gekaufte Eier können ohne Probleme zurückgegeben werden, teilte das Unternehmen mit.
Edeka hat keine Eier aus den Niederlanden verkauft. Alle verkauften Eier der Eigenmarke stammen aus Deutschland, erklärte ein Sprecher. Man lasse die Eier routinemäßig auf Insektizide prüfen.
Wie das Unternehmen unserer Redaktion am Donnerstagabend mitteilte, wurden möglicherweise betroffene Eier auch an Real geliefert. Kunden sollten bereits gekaufte Eier mit den Printnummern 2-NL4332602 (Mindesthaltbarkeitsdatum 9.8., 12.08., 13.08., 16.08., 18.08.2017) oder 1-DE-0357731 (Mindesthaltbarkeitsdatum 6.8., 8.8., 11.08.) nicht verzehren, sondern in die Märkte zurückbringen. Die übrige betroffene Ware sei bereits aus dem Verkauf genommen worden.
Auch die Großmärkte von Metro sind nicht betroffen. "Unser Lieferant hat uns bestätigt, dass wir von den betroffenen Farmen mit betroffenen Chargennummern nicht beliefert wurde", teilte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage am Donnerstag mit.
Bei der Frage, wie Millionen Eier mit dem Insektizid Fipronil vergiftet werden konnten, führt die Spur nun nach Belgien. Nach Angaben von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) soll der Lebensmittelskandal dort seinen Ursprung haben.
Millionen von Eiern aus den Niederlanden sind mit dem Insektizid Fipronil verseucht, Hunderttausende wurden zurückgerufen. Den Niederländern wird nun empfohlen, zunächst ganz auf Eier zu verzichten. Und möglicherweise wurde Fipronil auch in Deutschland eingesetzt.
In Deutschland sind wohl mehr mit dem Insektizid Fipronil verseuchte Eier verkauft worden als bislang bekannt. Inzwischen wird in elf Bundesländern vor belasteten Eiern gewarnt. Auch Eier aus deutscher Produktion sind betroffen.
Belastete Eier aus den Niederlanden wurden bei Kaufland verkauft.
Eier-Rückruf: Welche Nummern haben die belasteten Fipronil-Eier?
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Insektizid in Lebensmitteln
Amsterdam. Lebensmittelüberwacher in den Niederlanden haben eine Liste von 170 Codes veröffentlicht. So können Verbraucher nachschauen, welche Eier mit dem Insektizid Fipronil belastet sind.
Dies bedeute aber nicht, dass 170 Herstellerbetriebe geschlossen seien, sagte ein Sprecher der Kontrollbehörde NVWA in Utrecht der Nachrichtenagentur dpa. Oft hätten Produzenten mehrere Ställe mit unterschiedlichen Identifizierungscodes.
Zudem würden ständig einzelne Ställe wieder freigegeben. Am Samstag waren im Gegenzug 14 neue Codes hinzugekommen. Dabei handelte es sich um Codes von Betrieben, die keine registrierten Kunden der Reinigungsfirma waren, die das Fipronil-Mittel verbotenerweise verwendet hatte. Die Betriebe, die dennoch Geschäftsbeziehungen mit der Firma unterhielten, hatten sich freiwillig bei der Behörde zur Kontrolle gemeldet, wie es hieß.
"Unsere Liste ist sehr dynamisch und verändert sich ständig", sagte der Sprecher. "Die Zahlen der Betriebe alleine sagen nicht sehr viel aus, sondern tragen eher zu Verwirrung bei." Deswegen würden jetzt nur noch die Codes der Eier veröffentlicht, in denen Fipronil festgestellt worden sei. Die Verbraucher könnten damit erkennen, ob ein bestimmtes Ei betroffen sei. "Wir erwarten nicht, dass wir in den nächsten Tagen noch viele neue Fälle finden."
Hier finden Sie die Liste mit den Codes der belasteten Eier. (Quelle: Niederländisches Wirtschaftsministerium) Stand: 7. August 2017
Eier mit diesem Code sollen nicht gegessen werden
Eier mit diesen Codes sollen nicht von Kindern gegessen werden
Eicodes aller Betriebe, in deren Waren Fipronil gefunden wurde
Auch in Deutschland wurden mit dem Insektengift Fipronil belastete Eier verkauft. Wir haben aufgelistet, wie die Supermärkte mit Eiern verfahren und bei welchen Prüfnummern Sie aufpassen müssen.
Bereits seit Anfang Juni waren belgische Behörden über einen Fipronil-Verdachtsfall bei Eiern informiert. Das bestätigte eine Sprecherin der belgischen Lebensmittelsicherheitsbehörde FASNK am Samstag in Brüssel.
Das Pestizid wurde auch in Fertigsalaten gefunden. Aldi stoppt den Eierverkauf.
Ob Fleisch, Eier oder Käse - immer wieder werden Skandale in Deutschland bekannt. Wie endeten solche Skandale in der Vergangenheit? Und wer trug die Konsequenzen? Ein Blick in die jüngere Vergangenheit.
Eier-Rückruf: Aldi Süd und Aldi Nord nehmen deutschlandweit alle Eier aus dem Verkauf
04.08.2017 - 12:41 Uhr
Vergiftete Eier: Das müssen Verbraucher jetzt wissen
Vergiftete Eier: Das müssen Verbraucher jetzt wissen






Berlin Aldi Nord und Aldi Süd haben vorsichtshalber alle Eier aus dem Verkauf genommen. Die Discounter reagieren damit auf Pestizidrückstände.
Im Skandal um giftbelastete Eier nehmen Aldi Süd und Aldi Nord deutschlandweit sämtliche Eier aus dem Verkauf. Das teilten die Unternehmensgruppen am Freitag mit.
Die Discounter kommunizieren das Vorgehen als „reine Vorsichtsmaßnahme“, es könne weiter von keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgegangen werden, hieß es in der Mitteilung.
Aldi verlangt ab sofort Nachweis über Fipronil-Test
Von sofort an dürften nur noch Eier an Aldi geliefert werden, für die ein Nachweis vorliege, dass sie negativ auf fipronilhaltiges Anti-Läusemittel getestet seien. Die Unternehmen teilten mit, das Vorgehen werde möglicherweise dazu führen, dass es zu Engpässen bei der Versorgung mit Eiern kommt.
Die Unternehmensgruppen begründeten ihr Vorgehen den Angaben zufolge damit, dass sie „Klarheit und Transparenz“ bei ihren Kunden herstellen wollten. Schon seit Anfang der Woche beziehe Aldi keine Eier mehr aus gesperrten niederländischen Betrieben . Zudem seien in den vergangenen Tagen in einzelnen Regionen Freiland-, Bodenhaltungs- und Bio-Eier vorsorglich aus dem Verkauf genommen worden, wie es weiter hieß.
Auch Hühnerfleich und Eierprodukte werden auch untersucht
Nach Angaben des niedersächsischen Agrarministers Christian Meyer (Grüne) wurden weitaus mehr belastete Eier aus den Niederlanden in Deutschland verkauft als bislang bekannt. Nach neuesten Informationen handele es sich nicht nur um drei Millionen, sondern um zehn Millionen Eier, sagte Meyer am Freitagmorgen im ZDF.
Der Höhepunkt des Gifteier-Skandals sei noch nicht erreicht. Bislang gebe es zwar keine Hinweise, dass auch von Hühnerfleisch eine Gesundheitsgefahr ausgehe. „Aber wir untersuchen auch das jetzt.“ Produkte, in denen Eier verarbeitet wurden, würden ebenfalls unter die Lupe genommen.
Neben Aldi hatten auch Rewe und der dazugehörige Discounter Penny angekündigt keine Eier aus den verdächtigen Betrieben mehr zu beziehen. Auch Lidl verkauft keine Eier mehr mit Belastung. Bei Rewe und Penny werde seit Mittwoch generell auf den Verkauf von Eiern aus den Niederlanden verzichtet. Bei der Rewe-Group und Edeka werden weiterhin Eier aus Deutschland verkauft.
Landwirtschaftsminister: Zwölf Bundesländer betroffen
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Am Donnerstagabend hatte der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) in Berlin mitgeteilt, dass mittlerweile von zwölf betroffenen Bundesländern auszugehen sei. Eine Schlüsselrolle hätten Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Lage sei „unter Kontrolle“, es gebe aber „noch keine Entwarnung“. Vorerst nicht betroffen waren laut Bundesministerium die vier Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und das Saarland. (dpa/ac)

















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Rückruf: Fipronil in Eiern und Ei-Produkten
Der Insektizid-Wirkstoff wurde in Eiern aus den Niederlanden und Deutschland gefunden. Auch Salate sind belastet. Hier sehen Sie die Liste der betroffenen Eier und Produkte.
- Millionen Eier aus den Niederlanden enthalten den Insektizid-Wirkstoff Fipronil. Viele wurden auch in Deutschland verkauft und weiterverarbeitet.
- In Niedersachsen haben Betriebe das betroffene Desinfektionsmittel "Dega 16", das illegalerweise Fipronil enthält, eingesetzt. Dadurch sind auch Eier mit deutschem Code betroffen (Liste s. unten).
- Fipronil kann das Nervensystem schädigen. Es wird in Pflanzenschutzmitteln und Mitteln gegen Parasiten verwendet. Eine Anwendung bei Nutztieren ist nicht zulässig.

Foto: rdnzl / Fotolia.com
Wenn Sie schnell erfahren möchten, ob Sie Eier mit Fipronil gekauft haben, drücken Sie auf Ihrer Tastatur [Strg] und [f] gleichzeitig. Es öffnet sich ein Suchfeld, in das Sie den Code Ihrer Eier eingeben können. Alternativ können Sie auch die Liste weiter unten im Text abgleichen.
Nach heutigen Erkenntnissen wurde dem Desinfektionsmittel "Dega 16" das Insektizid Fipronil illegalerweise zugemengt. Fipronil wird für die Bekämpfung von Flöhen und Zecken bei Hunden und Katzen eingesetzt. Für Tiere in der Lebensmittelproduktion ist der Stoff nicht zugelassen. Die zuständigen Überwachungsbehörden haben angeordnet, dass die betroffenen Eier vom Markt genommen werden.
Weitere belastete Eier in Deutschland entdeckt
Am 01.08. wurde bekannt, dass weitere belastete Eier über eine Packstelle in Borken (Münsterland) in den deutschen Handel gelangt sind. Auch in anderen Bundesländern wurden entsprechende Eier verkauft: neben Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sind es Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.
In Niedersachsen haben Legehennenbetriebe das Reinigungsmittel "Dega 16" verwendet, in dem illegal Fipronil enthalten war. Somit enthalten auch Eier aus Deutschland den Giftstoff, teilt das Verbraucherschutzministerium Niedersachsen mit.
Liste der betroffenen Eier
Die bislang bekannten belasteten Eier, die in den deutschen Handel kamen, tragen einen der folgenden Aufdrucke:
- 1-DE-0804632 (ergänzt am 04.09.**)
- 2-DE-0358621 (ergänzt am 05.08.*)
- 2-DE-0804634 (ergänzt am 04.09.**)
- 2-DE-0804635 (ergänzt am 04.09.**)
- * Betroffen ist ein Betrieb in Niedersachsen | ** Betroffen ist ein Betrieb in Baden-Württemberg
- 0-NL-4031001 (ergänzt am 11.08.)
- 0-NL-4048602 (ergänzt am 14.08.)
- 0-NL-4170101
- 0-NL-4263501 (ergänzt am 15.08.)
- 0-NL-4263502 (ergänzt am 15.08.)
- 0-NL-4293801
- 0-NL-4310001
- 0-NL-4352601 (ergänzt am 11.08.)
- 0-NL-4352602
- 0-NL-4370301 (ergänzt am 11.08.)
- 0-NL-4385501
- 0-NL-4392501
- 1-NL-4044401 (ergänzt am 14.08.)
- 1-NL-4044402 (ergänzt am 14.08.)
- 1-NL-4044403 (ergänzt am 14.08.)
- 1-NL-4128604 (ergänzt am 08.08.)
- 1-NL-4167902
- 1-NL-4286001
- 1-NL-4322401 (ergänzt am 08.08.)
- 1-NL-4331901
- 1-NL-4339301
- 1-NL-4339912
- 1-NL-4359801
- 1-NL-4385701
- 1-NL-4035701 (ergänzt am 11.08.)
- 1-NL-4056701
- 1-NL-4074606
- 1-NL-4112901
- 1-NL-4117601
- 1-NL-4117602
- 1-NL-4205102
- 1-NL-4315402
- 1-NL-4359801
- 1-NL-4360101 (ergänzt am 24.08.)
- 1-NL-4385701
- 1-NL-4394301
- 1-NL-4402101
- 2-NL-4037602 (ergänzt am 15.08.)
- 2-NL-4041202 (ergänzt am 11.08.)
- 2-NL-4044402 (ergänzt am 14.08.)
- 2-NL-4044403 (ergänzt am 14.08.)
- 2-NL-4044404 (ergänzt am 14.08.)
- 2-NL-4056701 (ergänzt am 24.08.)
- 2-NL-4056702
- 2-NL-4074605
- 2-NL-4167901
- 2-NL-4205101
- 2-NL-4207903
- 2-NL-4212103 (ergänzt am 08.08.)
- 2-NL-4270802 (ergänzt am 14.08.)
- 2-NL-4272201 (ergänzt am 07.08.)
- 2-NL-4272202 (ergänzt am 07.08.)
- 2-NL-4272301 (ergänzt am 07.08.)
- 2-NL-4275603
- 2-NL-4322402 (ergänzt am 08.08.)
- 2-NL-4332601
- 2-NL-4332602
- 2-NL-4360502
- 2-NL-4383803
- 2-NL-4383804
- 2-NL-4385702
- 2-NL-4395001
- 3-NL-4022701 (ergänzt am 11.08.)
- X-NL-4022701 (ergänzt am 10.08.; X=beliebige Ziffer)
- X-NL-4025503 (ergänzt am 17.08.)
Sollten weitere Nummern hinzu kommen, wollen die Behörden auf der Seite www.lebensmittelwarnung.de darüber informieren. Die Liste in diesem Text wird bei Bekanntwerden entsprechend aktualisiert. In den Niederlanden sind zahlreiche weitere Eier belastet. Die Codes nennt das Niederländische Handelsministerium.
Rückruf von Produkten mit belasteten Eiern
Auch in der verarbeitenden Industrie sind Fipronil-Eier verwendet worden. Die Neue MAYO Feinkost GmbH ruft mehrere Salate zurück.
Gesundheitliches Risiko für Kinder möglich
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) geht davon aus, dass bei Gehalten von bis zu 0,72 Milligramm Fipronil pro Kilogramm Hühnerei weder für Erwachsene noch für Kinder ein akutes gesundheitliches Risiko besteht. Da in Belgien aber auch Analyseergebnisse mit Werten von bis zu 1,2 Milligramm Fipronil pro Kilogramm Hühnerei nachgewiesen wurden, hält das BfR eine akute gesundheitliche Gefährdung für Kinder für möglich.
Fipronil kann toxisch auf das Nervensystem wirken. Dies wurde in Tierversuchen bei höheren Konzentrationen festgestellt. Die Substanz ist in der Lebensmittelproduktion nicht zulässig.
Antworten auf häufige Verbaucherfragen (FAQ)
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält eine gesundheitliche Gefährdung für einen Erwachsenen mit einem normalen Eierverzehr für unwahrscheinlich. Das BfR hat errechnet, dass ein Erwachsener 7 Eier am Tag essen könnte, ohne dass der gesundheitliche Richtwert für Fipronil überschritten wird. Für ein einjähriges Kind liegt die Menge bei einem Ei pro Tag.
Aber: Fipronil ist für Tiere in der Lebensmittelproduktion verboten und daher dürfen Eier, die Fibronil enthalten, nicht verkauft werden.
Das BfR hält bei normalem Eier-Verzehr eine gesundheitliche Gefährdung für unwahrscheinlich. Allerdings liegen zurzeit viel zu wenige Untersuchungsergebnisse vor, um die Frage abschließend beantworten zu können.
Es ist davon auszugehen, dass die belasteten Eier aus dem Handel genommen und nicht mehr erhältlich sind. Zurzeit können wir nicht abschätzen, wie viele Eiercodes, neben den bekannten Codes, noch betroffen sind und welches Ausmaß dieser Skandal noch annimmt.
Anhand der Eiercodes kann jedes betroffene Ei identifiziert werden. Eine Liste mit den derzeit bekannten betroffenen Codes finden Sie oben in diesem Artikel. Codes belasteter Eier in den Niederlanden finden Sie hier.
Auf dem Karton ist die Nummer der Packstelle angegeben; sie zeigt nur an, wo die Eier abgepackt wurden aber nicht, wo Hühner sie gelegt haben. Das bedeutet: Eier können in den Niederlanden gelegt werden, aber erst in Deutschland in einen Karton wandern. Ausschließlich am Stempel auf dem Ei lässt sich erkennen, woher die Eier im Karton stammen. Dieser Erzeugercode informiert darüber, wie die Hennen gehalten werden (etwa Bodenhaltung) und über die Herkunft. Große Lücken in der Kennzeichnung bestehen bei gefärbten Eiern und eihaltigen Produkten wie Majonäse, Backwaren oder Nudeln. Bei diesen Lebensmitteln sind Angaben zur Haltungsform und Herkunft kein Muss.
Nach aktuellem Kenntnisstand verändert das Kochen oder Braten von Eiern den Fipronilgehalt nicht.
Wenn der Landwirt bestätigt, dass er das Desinfektionsmittel "Dega 16" nicht benutzt hat, können Sie die Eier bedenkenlos kaufen.
Fragen Sie nach, ob und welche Eier verarbeitet wurden.
Die Firma Neue Mayo Feinkost GmbH hat am 04.08. einige ihrer Feinkostsalate zurückgerufen, da bei der Herstellung mit Fipronil belastete Eier verwendet wurden. Eier werden in vielen Produkten verarbeitet. Anhand der Zutatenliste von verpackten Produkten können Sie nachsehen, ob Ei enthalten ist. Bei loser Ware zum Beispiel in Bäckereien oder Restaurants, können Sie nachfragen.
Nach Auskunft des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW sind nach heutigem Kenntnisstand ausschließlich Legehennenbetriebe betroffen. Hähnchenfleisch stammt aber nicht von Legehennen, sondern von Masthähnchen (oder Masthennen), die in reinen Mastställen gehalten werden. Masthähnchen sind spezielle Rassen, die auf eine schnelle Gewichtszunahme, insbesondere der bevorzugten Teile Brust und Keule, gezüchtet wurden.
News: Salmonellengefahr in Eiern - Rückruf bei Aldi, Penny und Rewe
News: Salmonellengefahr - Aldi, Penny und Rewe rufen Eier zurück!

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Erneut gibt es einen großen Lebensmittel-Rückruf in Deutschland: Bei Rewe, Penny und Aldi-Nord werden wieder Eier zurückgerufen - wegen Salmonellen-Gefahr! Die möglicherweise belasteten Eier wurden in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern verkauft.
Betroffen sind Eier des Lieferanten Parey mit der Printnummer 1-DE-1504401 und Mindesthaltbarkeitsdaten bis 12.10.2017. Kunden werden gebeten, die Eier zurückzubringen und auf keinen Fall zu essen.
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+++ Gerhard Schröder ist frisch verliebt +++
Neue Liebe für den Altkanzler: Gerhard Schröder (73) hat laut "Bild"-Zeitung eine neue Lebensgefährtin. Schröder soll seit mehreren Monaten mit der Koreanerin So-Yeon Kim zusammen sein - sie ist 48 und trat auch schon offiziell an Schröders Seite auf. Allerdings offiziell als Dolmetscherin: Bilder zeigen die beiden gemeinsam, So-Yeon Kim hat laut der Zeitung in Marburg Germanistik studiert.
Nach dem Bekanntwerden der neuen Beziehung hat sich auch Noch-Ehefrau Doris Schröder-Köpf zu Wort gemeldet. Auf Facebook schrieb sie, dass Frau Kim "der Anlass, wenn auch nicht der alleinige Grund, für die endgültige Trennung" gewesen sei.
Liebe Freundinnen, liebe Freunde, aufgrund von Veröffentlichungen und zahlreichen Anfragen sehe ich mich veranlasst.
+++ Schwan auf der Autobahn 46 +++
"Auf der Rechten Fahrbahn kommt Ihnen ein Schwan entgegen!" - bei Iserlohn in Nordrhein-Westfalen hat ein verirrter Wildvogel für allerlei Furore gesorgt: Der junge Schwan war auf die Autobahn 46 gelaufen und sorgte für Verkehrsbehinderungen.
Die Feuerwehr stoppte den Verkehr und schaffte es, mit sechs Einsatzkräften, den Vogel einzufangen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
+++ Melanie Müller - ihr Baby ist da! +++
Herzlichen Glückwunsch, Melanie Müller: Die Dschungelkönigin ist Mama geworden! Zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, hat Melanie eine kleine Tochter per Kaiserschnitt geboren. Für diesen Weg der Geburt hatte sie sich schon vorher entschieden und für viel Wirbel gesorgt.
Wie die "Bild" berichtet, haben sie und Kindsvater Mike Blümer ihrer Kleinen den Namen "Mia Rose" gegeben - vor allem der zweite Teil des Namens erinnert uns irgendwie an Melanie Müllers Anfangszeit beim RTL-Bachelor …

+++ Transgender-Model Edona James hat Brustkrebs +++
TV-Star Edona James hat eine schreckliche Diagnose bekommen: Das Model, das durch Sendungen wie "Adam sucht Eva" und "Promi Big Brother" bekannt wurde, leidet an Brustkrebs. Gegenüber RTL verriet sie nun, dass sie sich einer Strahlentherapie unterziehen muss.
Mögliche Ursache der Erkrankung ist die starke Hormonbehandlung, der sich die 30-Jährige seit 17 Jahren unterzieht: Edona James wurde als Junge geboren, entschied sich allerdings schon früh, dass sie das falsche Geschlecht hat. Mit 23 ließ sie sich letztlich operativ zur Frau umwandeln.
+++ Erdbeben in Mexiko mit katastrophalen Folgen +++
Ein schweres Erdbeben hat in der Nacht zu Mittwoch Mexiko heimgesucht. Das Beben der Stärke 7,1 hat vor allem in der Hauptstadt Mexiko-Stadt für Verwüstung gesorgt. Allein hier kamen nach ersten Angaben 117 Menschen ums Leben, insgesamt ist die Rede von 226 Toten in Mexiko. Tragisch: Beim Einsturz einer Grundschule in Mexiko-Stadt sind 20 Kinder gestorben.
+++ Trump droht mit totaler Zerstörung Nordkoreas! +++
In einer 41 Minuten langen Rede vor den Vereinten Nationen hat sich US-Präsident Donald Trump nun mit einer deutlichen Drohung an das Regime in Nordkorea gewandt. "Wir wollen keinen Krieg, aber wenn wir unser Land verteidigen müssen, dann werden wir es tun. Dann werden wir Nordkorea komplett zerstören." Und auch zu Diktator Kim Jong-Un fand er knallharte Worte: "Dieser Raketen-Mann ist auf einer Selbstmord-Mission."
Als Begründung gab er an, dass das Land seine eigene Bevölkerung verhungern ließe und die Welt mit seinen Atomwaffen bedrohe.
President Trump at U.N.: "The Iranian government masks a corrupt dictatorship behind the false guise of a democracy" https://t.co/0RrvtOF21q
+++ Bayern-Kapitän Manuel Neuer fällt für den Rest der Hinrunde aus +++
Das ist fatal für den FC Bayern: Manuel Neuer hat sich im Abschlusstraining eine Verletzung zugezogen und ist bereits am linken Fuß operiert worden. Die Folge: Neuer muss notgedrungen für den Rest der Hinrunde ausfallen. Ersetzen wird ihn voraussichtlich der 17-jährige Christian Früchtl, der der dritte Keeper beim FC Bayern ist. "Dass Manuel Neuer sich erneut eine Verletzung zugezogen hat, tut uns wahnsinnig leid für ihn. Die Operation ist optimal verlaufen, und das ist jetzt das Wichtigste. Wir sehen jetzt gemeinsam mit unserem Kapitän nach vorne. Manuel wird uns im Januar in alter Stärke wieder zur Verfügung stehen", so Karl-Heinz Rummenige zu der ungeplanten Auszeit Neuers.
+++Toys'R'Us ist pleite +++ Filialen bleiben vorerst geöffnet +++
Die Spielzeugkette "Toys'R'Us" hat in den USA die Insolvenz angemeldet. Grund ist die große Konkurrenz durch Onlinehändler, sowie die Übernahme durch eine Investorengruppe 2005, durch die "Toys'R'Us" plötzlich hoch verschuldet war. Die Läden der Kette sollen aber weltweit bis auf weiteres normal geöffnet bleiben - ein Sofortkredit soll ermöglichen, dass die Geschäfte weiter laufen können. Ob und wann die Insolvenz doch noch Folgen für die "Toys'R'Us"-Filialen in Deutschland haben wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar.
++++ Ellen DeGeneres setzt ein starkes Statement +++
Moderatorin Ellen DeGeneres hat ihrer Frau Portia de Rossi eine romantische Liebeserklärung gemacht - und hofft, damit in Australien mehr Unterstützung für die gleichgeschlechtliche Ehe zu erzeugen. Auf Instagram schrieb sie "Ich weiß meine Ehefrau jeden Tag neu zu schätzen. Ich kann mir nicht vorstellen, sie anders zu bezeichnen."
Australien wird am 7. November darüber abstimmen, ob die Ehe für alle legalisiert werden soll.
+++ Lady Gaga sagt Deutschland-Konzert ab +++
Ein Schock für alle Fans: Lady Gaga hat auf Twitter bekannt gegeben, dass sämtliche Konzerte in Europa bis auf weiteres abgesagt sind! Für Deutschland bedeutet das, dass das geplante Gaga-Konzert am 28. Oktober in Köln nicht stattfinden wird.
Bereits letzte Woche sagte Lady Gaga ein Konzert in Rio ab, weil sie unter starken Schmerzen in der Schulter litt. Die Sängern entschuldigte sich auf Twitter bei allen Fans und versprach, in Zukunft genauer zu erklären, was sich hinter den mysteriösen Schmerzen verbirgt. Und sie plant, die Konzerte später nachzuholen: "Ich werde alles dafür tun, dass ich bald wieder touren kann und ich arbeite mit meinen Ärzten daran, dass ich für euch alle für die nächsten 60 Jahre auf der Bühne stehen kann. Ich liebe euch so sehr."
+++ J.K. Rowling twittert "Monster-Attacke" +++
Es ist fast so furchterregend wie eine Kreatur aus ihren "Harry Potter"-Büchern: Autorin J.K. Rowling amüsiert die Welt mit einem Twitter-Foto, das eine ganz besondere "Monster-Attacke" zeigt, der sie sich stellen musste:
I am a strong, independent woman. Also, thanks very much to my husband for dealing with this so I could go through the door it was blocking. pic.twitter.com/nytaftNcIw
"Ich bin eine starke, unabhängige Frau", schreibt Rowling. "Und übrigens vielen Dank an meinen Ehemann, der sich um diese Sache hier gekümmert hat, damit ich wieder durch die Tür gehen konnte, die davon versperrt wurde."
Vielleicht wollte sich da nur jemand für die Fortsetzung von Rowlings Film "Fantastische Tierwesen" empfehlen?
+++ Nicole Kidman mit Emmy als beste Schauspielerin ausgezeichnet +++

Ihr Auftritt in der Serie "Little Big Lies" überzeugte auf ganzer Linie: Nicole Kidman ist bei er diesjährigen Emmy-Verleihung mit der Trophäe der "besten Schauspielerin in einem TV-Mehrteiler oder TV-Movie" ausgezeichnet worden. Kidman widmete den Preis ihrer Familie - und ihrer Co-Darstellerin Reese Witherspoon, mit der sie sich den Preis "teilt", wie sie in ihrer Dankesrede sagte. Großer Abräumer war das Drama "The Handmaid's Tale", eine Romanverfilmung die überzeichnet darstellt, wie schnell sich die USA in einen frauenverachtenden Unrechtsstaat verwandeln könnten. Entsprechend politisch zog sich US-Präsident Trump wie ein roter Faden durch die Veranstaltung. Moderator Stephen Colbert brachte das schon zu Beginn des Events auf den Punkt: "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden - und Sie empfinden etwas für den Präsidenten -, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde".
+++Fergie und Josh Duhamel haben sich getrennt+++
Sängerin Fergie und Schauspieler Josh Duhamel haben sich nach acht Jahren Ehe getrennt. "Mit absoluter Liebe und Respekt haben wir uns vor einiger Zeit entschieden, uns als Paar zu trennen", teilen sie gegenüber dem US-Magazin 'People' mit.
Fergie und Josh Duhamel heirateten im Jahr 2009. Zusammen haben sie einen vier Jahre alten Sohn namens Axl. Für ihn wollen sie weiterhin befreundet bleiben. "Um unserer Familie die Möglichkeit zu geben, sich daran zu gewöhnen, wollten wir das erstmal privat halten, bevor wir es öffentlich machen. Wir sind und werden immer vereint sein in gegenseitiger Unterstützung."
Der Trennungsgrund ist bislang nicht offiziell bekannt gegeben. Jedoch vermuten Insider, dass ein unerfüllter Kinderwunsch zum Liebes-Aus beigetragen haben könnte.
+++ Selena Gomez macht Nierenspende öffentlich +++
Enthüllung auf Instagram: Popstar und Schauspielerin Selena Gomez hat diesen Sommer eine Nierentransplantation erhalten; Spenderin war ihre beste Freundin Francia Raisa. Dass sie die Geschichte jetzt auf Instagram öffentlich machte, erklärt Gomez folgendermaßen: "Mir ist bewusst, dass einigen Fans aufgefallen ist, dass ich mich in diesem Sommer zum Teil zurückgezogen habe, und sie sich gefragt haben, wieso ich nicht meine neue Musik beworben habe, auf die ich extrem stolz bin."
A post shared by Selena Gomez (@selenagomez) on Sep 14, 2017 at 3:07am PDT
Die Nierentransplantation war durch eine Lupus-Erkrankung notwendig, die bei Gomez 2013 festgestellt wurde.
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- | © BRIGITTE.de 2017 | News: Salmonellengefahr - Aldi, Penny und Rewe rufen Eier zurück!
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Liste Stempelnummern von mit Fipronil belasteten Eiern (aktualisiert am 02.08.2017; 18.00 h)
Das NRW-Verbraucherschutzministerium rät dazu, die in der unten stehenden Liste verzeichneten Eier nicht zu verzehren, sondern über den Restmüll zu entsorgen oder zum Handel zurückzubringen. Die Stempelnummer ist direkt auf dem Ei zu finden.
Weitere Informationen und Links zur Einschätzung des gesundheitlichen Risikos durch mit Fipronil belastete Eier durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) oder zur Bedeutung der einzelnen Ziffern der Stempelnummern finden Sie unten auf dieser Seite.
Von amtlicher Seite aus bestätigte Eier mit Fipronil-Belastungen:
Eigenkontrollergebnisse mit erhöhten Fipronil-Werten:
Die Liste wird regelmäßig aktualisiert und umfasst die Stempelnummern von Eiern, die in Nordrhein-Westfalen in den Handel gelangt sind. Es ist jederzeit davon auszugehen, dass über Eigenkontrollergebnisse von Packstationen oder Erzeugern sowie über amtliche Ergebnisse noch weitere Eier-Stempelnummern hinzu kommen werden.
Nach der aktuellen Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind bei Gehalten bis 0,72 mg/kg Fipronil-Rückständen im Ei keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten. Bei Kleinkindern ist vorsorglich auch von einem Verzehr von belasteten Eiern mit niedrigeren Werten abzusehen.
Fipronil ist ein Phenylpyrazol und wird vielfach als Pflanzenschutzmittel und Biozid genutzt. In der Tiermedizin wird es als Mittel gegen Flöhe und Zecken bei Hunden und Katzen eingesetzt. Die Anwendung bei lebensmittelliefernden Tieren ist nicht erlaubt. Da der Stoff Fipronil nicht in Bereichen der Erzeugung von Lebensmitteln eingesetzt werden darf, müssen alle damit belasteten Erzeugnisse aus dem Verkehr genommen werden.
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Achtung, Gift-Eier-Skandal jetzt auch in Deutschland!
Nachdem bereits in den Niederlanden Millionen von Eiern gefunden wurden, die mit dem Insektizid Fipronil belastet sind, breitet sich der Skandal leider auch in Deutschland aus – was man bisher weiß:



Wie konnte das passieren – Gift in unseren Eiern?
Alle in den Niederlanden, Belgien und Deutschland betroffenen Ställe haben eines gemeinsam: Sie bezogen zum Schutz ihrer Hennen vor Läusen das Mittel Dega-16 von einem holländischen Hersteller. Das Mittel, das eigentlich auf ätherischen Ölen basieren soll, war aber mit dem Insektizid Fipronil versetzt. Das Gift ging von den Hennen auf die Eier über, was nachgewiesen wurde. Ein deutscher Betrieb stellte bereits Selbstanzeige, nachdem in den Eiern des Hofes Fipronil nachgewiesen wurde. Die Betreiber der Hühnerfarmen konnten nicht wissen, dass sie Gift gekauft haben, wie der Präsident der Deutschen Geflügelwirtschaft am 2. August 2017 bestätigte. "Hier ist an anderer Stelle kriminelle Energie im Spiel gewesen", so Präsident Friedrich-Otto Ripke zur "Osnabrücker Zeitung".
Wie erkennt man betroffene Eier?
In Deutschland sind es bislang 2,9 Millionen Eier, die vermutlich mit dem Gift kontaminiert sind. 875.000 davon sind in den Handel gelangt, wie das Argraministerium Nordrhein-Westfalen bestätigte. Diese Eier wurden in die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ausgeliefert.
Wer Eier mit einem der betroffenen Codes gekauft hat, kann diese ohne Probleme zurückgeben, dies wird sogar empfohlen. Viele Supermärkte, darunter Rewe und Penny, haben angekündigt, alle Eier mit der Kennzeichnung NL (für Herkunft Niederlande) zurückzunehmen. Eier der mit Fipronil belasteten Chargen sind
1-NL 4286001 sowie die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 14.08.2017 und 16.08.2017 (als Stempel aufgedruckt).
Die Chargen 1-NL 4128604 oder
werden in Nordrhein-Westfalen zurückgerufen. Die Legedaten liegen zwischen dem 9. bis 21. Juli.
Mit Fipronil belastete Eier sind auch nach Bayern gelangt, gab das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nach Informationen des Landes Brandenburg bekannt.
Eier mit den folgenden Printnummern sind betroffen:
Diese Eier sollten vorsorglich nicht gegessen werden.
Auch in Bremen und Hessen sind Eier mit den oben angegebenen Printnummern aufgetaucht.
Da in immer mehr Bundesländern mit Fipronil belastete Eier gefunden wurden, nehmen Aldi Nord und Aldi Süd sämtliche Eier vorsorglich aus dem Sortiment. Laut Aldi Süd dürfen ab sofort "(. ) nur noch Eier an ALDI geliefert werden, für die ein negativer Fipronilnachweis aus einer amtlichen Probenahme oder von einem akkreditierten Labor vorliegt."
Das Portal Lebensmittelwarnung.de teilte mit, dass mit Fipronil belastete Eier mit der Printnummer
nach Thüringen geliefert wurden und von dort in den Einzelhandel gelangten. Die betroffenen Eier wurden aus dem Handel genommen.
In Niedersachsen werden folgende Eier mit Printnummern wegen einer Fipronil-Rückstandsbelastung zurückgerufen:
Wer kürzlich in den Niederlanden war und dort Eier mit dem Stempeldruck
gekauft hat, wird dringend gebeten, die Eier nicht zu essen. Niederländische Überwachungsbehörden haben bei den weißen Eiern einen derart hohen Fipronil-Gehalt festgestellt, dass der Verzehr eine Gefahr für die Gesundheit sein könne.
Am Abend des 3. Augusts teilte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in Berlin mit, dass mittlerweile von zwölf Bundesländern auszugehen sei, in die mit Fipronil belastete Eier geliefert wurde. Vorerst nicht betroffen sind die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und das Saarland.
Das Verbraucherschutzministerium von Nordrhein-Westfalen weist auf eine Liste der niederländischen Überwachungsbehörde hin: Sämtliche Eier aus der unter dem Link abrufbaren Liste sollten weggeworfen oder zu der Einkaufsstätte zurückgebracht werden:
Das Portal Lebensmittelwarnung.de gibt bekannt, dass Eier mit folgenden Nummern Rückstände von Fipronil oberhalb der erlaubten Höchstgrenze enthalten können:
Außerdem werden nun auch Produkte des Herstellers Neue MAYO Feinkost GmbH zurückgerufen, die mit Fipronil belastete Eier enthalten:
Porreesalat Toscana: MHD 20.08.2017,
Oma's Pellkartoffelsalat MHD 16.08.2017,
Gosch Sonntagsfrühstück: MHD 28.08.2017,
Eiersalat klassisch MHD 18.08.2017,
Hofgut Eiersalat MHD 16.08.2017,
Hofgut Thunfischsalat MHD 16.08.2017
Warum ist Fipronil in Eiern giftig?
Das Insektizid Fipronil darf auf keinen Fall in der Geflügelzucht eingesetzt werden. In der Veterinärmedizin kommt es beispielsweise zum Einsatz, um Hunde vor Flöhen und Zecken zu schützen. Da der Wirkstoff für Bienen giftig und die Umwelt schwierig ist und in hohen Dosen Nieren und Leber des Menschen schädigen kann, wurde der Einsatz des Insektizids in der Landwirtschaft auf ein Minimum beschränkt – so wurde es von der EU angewiesen. Auch Haut- und Augenreizungen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Erbrechen sind möglich, wenn man in hohen Dosen Fipronil zu sich nimmt. Für Kinder wird der Verzehr von mit Fipronil belasteten Eiern als generell gesundheitsschädlich angesehen!
Bis zur Klärung des Vorfälle empfehlen Behörden, keine Eier mit dem Herkunftsland Niederlande oder Belgien zu verzehren. Des weiteren kommen nun auch Produkte, die Eier enhalten, wie beispielsweise Mayonnaise, auf den Prüfstand.
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Rückruf: Salmonellenverdacht in Eiern aus Boden- und Freilandhaltung von BRANDLHOF
Die Firma BRANDLHOF informiert darüber, dass im Rahmen einer Routinekontrolle in einer einzelnen Teilprobe des Artikels ,,Hühnereier aus Bodenhaltung“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 10.11.2016 Salmonellen, Serovar S. Enteritidis, im Eiinhalt festgestellt wurden.
Betroffen sind Eier aus Bodenhaltung mit der Printnummer DE o916533 sowie Eier aus Freilandhaltung mit der Printnummer DE o916534. Weitere Artikel sind nicht betroffen.
Eier aus Bodenhaltung
Printnummer DE o916533
Eier aus Freilandhaltung
Printnummer DE o916534
Da die Qualität unserer Produkte für uns und unsere Kunden höchste Priorität hat, haben wir uns im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes entschieden, Eier ab dem genannten MHD vorsorglich aus dem Verkauf zu nehmen.
Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können die Ware bzw. die leere Verpackung selbstverständlich gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.
Vom Verzehr der Produkte aus der angegebenen Produktchargen wird dringend abgeraten. Sollten sich nach dem Verzehr untenstehende Symptome zeigen, suchen sie unverzüglich ihren Hausarzt auf
Der Verzehr von mit Salmonella-Bakterien belasteten Lebensmitteln kann Unwohlsein, Durchfall, evtl. Erbrechen, und Fieber auslösen. Verbraucher müssten in diesem Fall einen Arzt aufsuchen, und sofort auf Verdacht auf Salmonella hinweisen. Die Inkubationszeit nach Verzehr beträgt i.d.R. 48 Stunden, selten bis zu 3 Tage. Diese Symptome können bei Kleinkindern, immungeschwächten und älteren Menschen verstärkt auftreten
Das betroffene Produkt wurde aus dem Verkauf genommen.
Vom Verzehr der Produkte aus der angegebenen Produktchargen wird dringend abgeraten. Sollten sich nach dem Verzehr untenstehende Symptome zeigen, suchen sie unverzüglich ihren Hausarzt auf
Endverbraucher werden aufgefordert, die betroffenen Produkte an ihr Geschäft zurückzugeben bzw. zu vernichten.
Der Verzehr von mit Salmonella-Bakterien belasteten Lebensmitteln kann Unwohlsein, Durchfall, evtl. Erbrechen, und Fieber auslösen. Verbraucher müssten in diesem Fall einen Arzt aufsuchen, und sofort auf Verdacht auf Salmonella hinweisen. Die Inkubationszeit nach Verzehr beträgt i.d.R. 48 Stunden, selten bis zu 3 Tage. Diese Symptome können bei Kleinkindern, immungeschwächten und älteren Menschen verstärkt auftreten.
Salmonellose
Eine Salmonellose oder auch Salmonellenenteritis ist eine von Salmonellen (Bakterien) verursachte infektiöse Gastroenteritis, die aufgrund mangelnder Hygienemaßnahmen, durch den Genuss verseuchten Trinkwassers bzw. den Verzehr infektiöser Lebensmittel hervorgerufen wird und daher auch als Lebensmittelinfektion bezeichnet werden kann.
Es sind an die 2600 verschiedene Salmonella-Serotypen bekannt. Im April 2004 wurde die Unterart Salmonella choleraesuis entdeckt, die gegen die meisten bisher verfügbaren Antibiotika resistent ist. Eine Infektion mit diesem sehr virulenten Erreger kann tödlich verlaufen.
Die Symptome einer Salmonelleninfektion im engeren Sinn sind Erbrechen und Durchfall. Diese können wenige Stunden bis drei (maximal sieben) Tage nach dem Verzehr des befallenen Lebensmittels auftauchen. Die mittlere Inkubationszeit beträgt 20–24 Stunden. Die Erkrankungsdauer beträgt in der Regel nur wenige Stunden oder Tage (in Ausnahmefällen auch mehrere Monate). In diesen unkomplizierten Fällen erfolgt keine antibiotische Behandlung – einerseits um die weitere Entwicklung multiresistenter Stämme zu verhindern, andererseits da dadurch die Bakterienausscheidung verlängert werden kann.
Bei bis zu 5 % der Infizierten verläuft die Erkrankung zusätzlich systemisch mit einem schweren Erkrankungsbild: Fieber zwischen 38 und 39 °C, massive Flüssigkeitsverluste und rasche Gewichtsabnahme, so dass die Notwendigkeit einer Krankenhauseinweisung besteht. Gefährdet sind hier vor allem Kinder, ältere und immungeschwächte Personen.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Salmonellose aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Um gefahrlos durch den Winterspaß zu kommen ist auch die richtige Wintersportart für das richtige Alter entscheidend: Skifahren und Schlittschuhlaufen sollten Kinder frühestens ab vier Jahren ausprobieren
Immer wieder werden auch Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören.
- CleanKids-Magazin - 2007-2017
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